Aktuelles

  • Lenk-Skulptur muss in Stuttgart bleiben!
    10. Juni 2021

    (PM hier als pdf-Datei)

    Kulturschaffende fordern erneut prominenten Standort für Stuttgart 21-Kunstwerk

    Lenk-Skulptur muss in Stuttgart bleiben!

    Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 begrüßt es, dass zum kommenden Mittwoch, dem 16. Juni der Verwaltungsrat des Stuttgarter Gemeinderats den Künstler Peter Lenk zu einem Vortrag über die Standort-Frage der Skulptur „Stuttgart 21 – Das Denkmal – Chronik einer grotesken Entgleisung“ eingeladen hat. Das Aktionsbündnis unterstützt das Anliegen von Oberbürgermeister Frank Nopper, dass das LenkMal am gegenwärtigen Ort oder einem mindestens gleichwertigen verbleiben kann. Der Verbleib der Statue am Stadtpalais schließe das gleichzeitig stattfindende jährliche Event „Stuttgart am Meer“ nicht aus.

    Der bereits am 27. Mai veröffentlichte Appell von Kulturschaffenden zu „Lenk in Stuttgart“ ist inzwischen von weiteren Persönlichkeiten unterzeichnet worden, so unter anderem vom ehemaligen Rektor der Stuttgarter Akademie Prof. Dr. Wolfgang Kermer, dem Grafiker Klaus Staeck, dem Kabarettisten und Calypso-Sänger Christian „Chako“ Habekost, dem Sindelfinger Buchautor und Träger des Landespreises für Heimatforschung Klaus Steinke und dem Stuttgarter Kolumnisten, Betreiber des „Flaneursalons“ Joe Bauer und dem Theaterregisseur („Motor City Super Stuttgart“) und Sänger der Punkband „Goldene Zitronen“ Schorsch Kamerun.

     

    Anbei der aktualisierte Appell mit der ergänzten Unterzeichnerliste.

     

    Für das Aktionsbündnis und die Kampagne www.lenk-in-stuttgart.de:

    Martin Poguntke, 0151 403 602 56
    Dr. Winfried Wolf, 0175 537 866 6

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  • PM: S21 Fehlplanungen ursächlich für Überflutungen im Bahnhofsbereich
    7. Juni 2021

    Von wegen verstopfte Gullys
    S21 Fehlplanungen ursächlich für Überflutungen im Bahnhofsbereich

    Keineswegs waren es „verstopfte Gullys“, wie bundesweit vermeldet, die an Fronleichnam und vor allem am folgenden Freitagabend im Bereich des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu Überflutungen von bis zu 30 cm geführt haben. Vielmehr handelt es sich um eine unmittelbare Auswirkung von Stuttgart 21-Fehlplanungen.

    Der quer zum Tal gelegte Tiefbahnhof unterbricht alle Abwassersammler der Innenstadt. Deshalb mussten die großen Abwasserkanäle, die das Wasser Richtung Neckar ableiten, umgelegt und unter dem Tiefbahnhof als „Düker“ hindurchgeführt werden. Dadurch wurde die ohnehin knapp dimensionierte Abflussleistung der Abwassersammler weiter verringert, wie Dipl. Ingenieur Hans Heydemann von den „Ingenieuren22“ erläutert. Heydemann, aufgrund beruflicher Erfahrung Fachmann in Entwässerungsfragen, weiter: „So wurde der Nesenbachkanal als der größte der Abwasserkanäle für eine maximale Abflussleistung von 100 m³/s ausgelegt. Der ursprüngliche Nesenbachkanal konnte jedoch 126 m³/s abführen“, womit er den bisherigen Anforderungen ohne Rückstau standhalten konnte.“

    Ursächlich für die Überschwemmungen ist also „der Rückstau in den Abwasserkanälen, der von den eingefügten S21-Dükern ausgeht, die mit ihren Umlenkungen und Querschnittsänderungen das Strömungsverhalten der Abwasserkanäle nachteilig beeinflussen und die Abflussleistung verringern“. Als der Regen nachließ und der Wasserzufluss in den Kanälen geringer wurde, löste sich auch der Rückstau auf, und das Wasser auf der Schillerstraße konnte wieder ungehindert abfließen. Die unterstellten „Verstopfungen“ der Gullys mussten dazu nicht beseitigt werden – denn es gab gar keine.

    Ergänzend weist Heydemann daraufhin, „dass die Düker (insgesamt vier) nach jedem Starkregen wieder leergepumpt und gereinigt werden müssen, wofür einschließlich Überwachung, Wartung und Instandhaltung der Dükeranlagen jährlich etwa eine halbe Million € an Kosten anfallen“.

    Am 4. Juni 2018 hatte das Aktionsbündnis bereits die Studie „Überflutungsrisiken durch Stuttgart 21 – Der Tiefbahnhof als „Staumauer“ bei Starkregen“ von Dr. Christoph Engelhardt und Dipl.-Ing Hans Heydemann veröffentlicht (Studie und PM dazu in der Anlage). Auf 80 Seiten wird detailliert auf die Risiken bei Starkregenereignissen hingewiesen. Deren Eintrittswahrscheinlichkeit werde künftig aufgrund der Klimadramatik zunehmen und mit der Stuttgarter Kessellage auf eine Topologie treffen, die die Stadt ohnehin zu einem Hochrisikogebiet bei Starkregenereignissen machten.

    Wie bei anderen Themen wurden auch hier die Warnungen der S21-Kritiker von den S21-Machern und -Verantwortlichen in den Wind geschlagen. Die Überschwemmungen am 5. Juni sollten als Warnung vor Schlimmerem verstanden werden.

    Das Aktionsbündnis fordert eine detaillierte Aufklärung von Ursachen und Zusammenhängen der Überschwemmungen der letzten Tage. Dabei dürften die Auswertungen von Kameraaufzeichnungen von Bedeutung sein, die aufgrund einer Auflage der 14. Planänderung an der Zulaufkammer zum Nesenbachdüker im Düker-Oberhaupt-Schachtbauwerk angebracht werden mussten.

    Kontakt:    Hans Heydemann 0711 628 488, Werner Sauerborn, 0171 320 980 1

    (hier diese PM als pdf-Datei)

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  • PM: Offener Brief an Kanzlerin Merkel
    2. Juni 2021

    (hier Stuttgarter Aufruf zur Klima- und Verkehrspolitik als pdf-Datei)
    (hier diese Pressemitteilung als pdf-Datei)

    Kulturschaffende und S21-Gegner fordern Merkel zu konkreten Klimaschutz-Schritten auf

    Beenden Sie das Possenspiel um Stuttgart 21!

    In einem „Stuttgarter Aufruf zur Klima- und Verkehrspolitik“ fordern sie nach der „Karlsruher Klima-Klatsche“ ein „sofortiges Umsteuern in der Verkehrs- und speziell Bahnpolitik“. Wichtig sei eine Bahn, die ihre Fahrgäste vor Ort abholt und wieder als Verkehrsmittel für alle wahrgenommen wird, statt als „Flieger auf Schienen“, Störfaktor und Landschaftszerstörer.

    Vom Journalisten Franz Alt über die Kabarettistinnen Christine Prayon und Helmut Schleich bis zum Schauspieler Walter Sittler und dem „Erfinder des Inter-Regio“ Karl-Dieter Bodack reicht die Palette derer, die die Kanzlerin auffordern, ihren Ausspruch von 2010 „…an Stuttgart 21 entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit Deutschlands“ „als Fehleinschätzung zu revidieren“. Sie wenden sich mit ihrer Forderung nach einer Klima-Kurskorrektur bewusst an die Kanzlerin, die auch in der Atompolitik zu einer 180-Grad-Wende in der Lage war.

    Mit dem vom „Aktionsbündnis gegen S21“, der „Schutzgemeinschaft Filder e.V.“ und dem „Bündnis Bahn für alle“ initiierten Offenen Brief wollen die Verfasser die Kanzlerin für die Einsicht gewinnen, dass die Klimaziele für die Region Stuttgart nur durch ein tabuloses Umsteuern auch beim Prestige-Projekt Stuttgart 21 erreicht werden können. Die Bundesregierung strebe aus gutem Grund für die Bahn einen Deutschland-Takt an; währenddessen werde aber in Stuttgart an einer „Fehlplanung“ gebaut, die schon vor ihrer Eröffnung mit fast 50 Kilometer zusätzlichen Klima und Umwelt belastenden Tunnels ergänzt werden müsse, ohne die Leistung des bestehenden Bahnhofs zu erreichen.

    Traurige neue Aktualität hat die Brief-Passage „Bewahren Sie die künftigen Fahrgäste vor unabsehbarem Schaden an Leib und Leben“ gewonnen: Auch vor dem Hintergrund der neuesten (Seil-)Bahn-Katastrophe am Lago Maggiore (wie zuvor der ICE-Katastrophe von Eschede 1998 und des ICE-Brands von Montabaur im Jahr 2018) appelliert Bündnissprecher Dr. Eisenhart von Loeper angesichts des aus Sicht vieler Fachleute völlig unzureichenden Brandschutzkonzepts für S21 an die Kanzlerin: „Setzen Sie ein unüberhörbares Signal! Schweigen Sie nicht länger! Laden Sie nicht unermessliche Schuld auf sich!“

    Kontakt (Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21):
    Eisenhart von Loeper, 07452 4995
    Martin Poguntke, 0151 403 602 56

     

    Stuttgarter Aufruf zur Klima- und Verkehrspolitik

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

    jüngst hat das Bundesverfassungsgericht Ihrer Regierung die „Karlsruher Klima-Klatsche“ verabreicht und den existentiellen Freiheitsrechten der jüngeren Generation auf ihre Zukunft einen heute schon verbindlichen Verfassungsrang verliehen. Grund genug, hier eine Wende weg vom halbherzigen Hinhalten hin zu realen Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele zu vollziehen. Wie Sie wissen, trägt der weitgehend fossil betriebene Verkehr entscheidend zur Klimakrise bei – ein sofortiges Umsteuern in der Verkehrs- und speziell in der Bahnpolitik wäre damit dringend geboten.

    Uns erscheint es gerade jetzt und durch Sie notwendig, Ihre Äußerung vom September 2010, „…an Stuttgart 21 entscheidet sich die Zukunftsfähigkeit Deutschlands“ als Fehleinschätzung zu revidieren. Denn fatal und immer deutlicher feststellbar sind nicht zu verantwortende Mängel beim Brandschutz, grundlegende und fortdauernde Fehlplanungen mit Bahnsteig-Schräglage, Kapazitäts-Abbau, Gäubahn-Kappung, Flughafen-Chaos, Anhydrit, Grundwasser, … Bewahren Sie die künftigen Fahrgäste vor unabsehbarem Schaden an Leib und Leben[1].

    Die jüngst angekündigten gigantischen Tunnel-Zubauten werden die Fehlplanung nicht kaschieren können, dafür aber Klima und Umwelt weiter belasten – ganz zu schweigen von der absoluten Unverträglichkeit mit dem von ihrer Regierung initiierten Deutschland-Takt.[2]

    Dieses umfassende Projekt wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, endlich mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen und die Zahl der Fahrgäste zu verdoppeln – ein hehres und begrüßenswertes Ziel. Doch mit maßlosen 300 km/h-Hochgeschwindigkeitsstrecken, „verschlankten“ Bahnknoten und endlosen Tunnelgrabungen, die jetzt unter dem Label Deutschlandtakt durchgeboxt werden sollen, werden die Klimaziele und die jetzt in Karlsruhe bestätigten völkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands aus dem Pariser Klimaschutzabkommen konterkariert, und wertvolle Ressourcen werden einem sinnvollen Bahn-Ausbau in der Fläche entzogen: Der Bau eines Gleiskilometers unter der Erde erzeugt so viel Treibhausgas wie 26.000 Autos im Jahr.[3]

    Deshalb appellieren wir heute an Sie: Nehmen Sie das Karlsruher Urteil ernst, geben Sie Klima- und Umweltschutz eine Chance – auch und vor allem in der Verkehrspolitik! Beenden Sie das neue Possenspiel um Ergänzungsbahnhof und weitere endlose Zusatztunnels, engagieren Sie sich für das umweltbewusste Umsteuern bei Stuttgart 21 und in der Bahnpolitik, und sorgen Sie für einen maßvollen, den Bedürfnissen der Fahrgäste, des Umwelt- und Landschaftsschutzes verpflichteten Ausbau der (Schienen-) Verkehrs-Infrastruktur.

    Räumen Sie die kontraproduktiven, Klima-schädlichen Bahnprojekte aus der deutschen Verkehrslandschaft und aus den Augen einer Nachwelt, vor der nur das wirklich Zukunftsfähige Bestand hat. Dazu gehört eine Bahn, die ihre Fahrgäste vor Ort abholt und wieder als Verkehrsmittel für alle statt als „Flieger auf Schienen“, Störfaktor und Landschaftszerstörer wahrgenommen wird.

    Franz Alt                                                                                                          Dipl.-Ing. Frank Distel
    Journalist und Buchautor, Baden-Baden      Verkehrsfachmann, Baubürgermeister a. D.

    Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, M.S.                                        Dr. Bernhard Knierim
    Ingenieur und Designer, Gröbenzell      Politikwissenschaftler, Sprecher Bahn für Alle

    Christine Prayon                                                                                       Dr. Eisenhart v. Loeper
    Schauspielerin und Kabarettistin, Stuttgart Rechtsanwalt, Sprecher Aktionsbündnis

    Helmut Schleich                                                                                                    Dieter Reicherter
    Kabarettist, München                                           Vorsitzender Richter am Landgericht a. D.

    Walter Sittler                                                                                                                  Steffen Siegel
    Schauspieler und Filmproduzent, Stuttgart  Vorsitzender Schutzgemeinschaft Filder

    [1] Siehe dazu auch aktuell ARD, Report, 30.03.21

    [2] Für eine zusammenfassende Darstellung und Analyse verweisen wir auf http://wikireal.info/wiki/Stuttgart_21

    [3] https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/unterirdische-orgien

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  • Lenk-Skulptur muss an prominentem Standort bleiben
    27. Mai 2021

    (hier als pdf-Datei)

    Kulturschaffende fordern:

    Die Lenk-Skulptur
    „Stuttgart 21 – Chronik einer grotesken Entgleisung“
    muss in Stuttgart am Standort Stadtpalais
    oder an einem gleichwertigen Standort in der Landeshauptstadt bleiben!

    Seit dem 25. Oktober 2020 steht die Skulptur „Stuttgart 21 – Das Denkmal – Chronik einer grotesken Entgleisung“ im Zentrum der Stadt Stuttgart, vor dem Stadtpalais am Charlottenplatz. Sie wurde von dem Bildhauer Peter Lenk geschaffen. Dessen „Imperia“ in Konstanz wurde zum Wahrzeichen der Bodensee-Stadt; sie erinnert an einen unheilvollen Teil der Konstanzer Stadtgeschichte: an das Konstanzer Konzil mit der Verbrennung des Reformators Jan Hus. Die Stuttgarter Skulptur hat das Projekt Stuttgart 21 zum Thema. Dieses ist eng verbunden mit der Zerstörung des Mittleren Schlossgartens und dem Abbau von Bahnkapazität – in Zeiten der Klimaerhitzung und des Karlsruher Klima-Entscheids ein ausgesprochen unheilvolles Projekt.

    Peter Lenk hat in mehr als zwei vollen Arbeitsjahren diese Skulptur geschaffen. Rund 1300 Menschen, davon die Hälfte aus Stuttgart und Region, sammelten 150.000 Euro, um die Kosten für das Material und für die Fremdarbeit, die in dem Werk stecken, zu decken.

    Kunstsachverständige betonen: Lenks Skulptur stößt auf regen, weit überwiegend positiven Zuspruch. Adrienne Braun, unter anderem aktiv für das Kulturressort der „Stuttgarter Zeitung“: „Viele Museen würden es sich wünschen, dass ihr Publikum so interessiert bei der Kunstbetrachtung wäre, wie es die Menschen vor der Stuttgarter Skulptur sind.“ Torben Giese, Direktor des Stadtpalais: „Die Skulptur hat immer zahlreiche Besucher“; es „gibt viel positives Feedback“. Dennoch wünschen sich dieselben zitierten Personen und maßgebliche Verantwortliche in der Landeshauptstadt, dass die Skulptur noch im Juni 2021 abmontiert und entweder zurück an den Bodensee transportiert oder an einen wenig attraktiven Ort in der Stadt verfrachtet wird.

    Wir sehen darin einen Ausdruck von Kleingeistigkeit, die einer Landeshauptstadt nicht gut zu Gesicht steht. Wir fordern die Verantwortlichen in Stuttgart, insbesondere deren Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper, und die im Stuttgarter Gemeinderat vertretenen demokratischen Parteien auf: Demonstrieren Sie Toleranz! Die Skulptur von Peter Lenk hat vor dem Stadtpalais einen ausgezeichneten Standort gefunden. Sie sollte dort bleiben. Es sei denn, es wird für sie in Übereinstimmung mit Peter Lenk in Stuttgart ein gleichwertiger Aufstellungsort gefunden.

     

    Der Appel wurde unterzeichnet von:  

    Rolf Becker (Schauspieler, Hamburg)

    Klaus Gietinger (Regisseur und Autor, Saarbrücken)

    Christoph Hofrichter (Schauspieler/Regisseur/Creative Producer, Stuttgart)

    Bernd Köhler (Sänger, Mannheim)

    Volker Lösch (Regisseur, Berlin)

    Christine Prayon (u.a. „Die Anstalt“ und „heute show“, Berlin)

    Jürgen Harrer, Glenn Jäger, Tammo Wetzel (PapyRossa Verlag, Köln)

    Walter Sittler (Schauspieler, Stuttgart)

    Max Uthoff („Die Anstalt“, München)

    Konstantin Wecker (Sänger, München)

     

    Im Anschreiben an die Medien wurde u.a. erläuternd hinzugefügt:

    “Laut Kulturbürgermeister Fabian Mayer, will die Stadt „Lenks Leihgabe in Stuttgart behalten“ („Stuttgarter Zeitung“ vom heutigen Tag). Man überprüfe aktuell „zwei oder drei Standorte innerhalb des Cityrings“.
    Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 sieht darin bereits einen guten Ansatz. Absolut unverständlich ist jedoch, warum die Skulptur vor dem Stadtpalais „in Bälde“ abgebaut werden muss. Dass sie dort einen vorzüglichen Standort fand, dass die Skulptur Publikum anzieht – wovon nicht zuletzt das Stadtpalais profitiert – kann man Tag für Tag beobachten. Und Baumaßnahmen für die Freitreppe stehen nach Mitteilung des Technischen Referats der Landeshauptstadt frühestens im Frühjahr 2022 an.
    Im Übrigen verweisen wir darauf: Während die Stadt für Kunstobjekte, die oft wesentlich weniger Publikum als Lenks Skulptur anziehen, oft Hunderttausende Euro und mehr an städtischen Geldern investiert, hat die Skulptur von Lenk sie keinen Cent gekostet. Es waren die mehr als zweijährige Arbeit von Peter Lenk selbst und die mehr als 1.300 Spenderinnen und Spender, die dies zustande brachten, indem sie zusammen 150.000 Euro für die Materialkosten und Fremdarbeiten aufbrachten.”

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