Leserbriefe und offene Briefe

  • 5. Dezember 2018
    Offener Brief von Dipl.-Ing. Frank Distel an Anton Hofreiter, den Vorsitzenden der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Guten Morgen Herr Hofreiter! Glückwunsch zu Ihrem Positionspapier, die dilettantische und marode DB AG betreffend! Einen GANZ wichtigen Punkt haben Sie – ausweislich der Zusammenfassung in t-online.de – „vergessen“: S 21, das ich als Mann vom Fach nur noch als S(chwachsinn) 21 titulieren kann. Ihr ...
  • 10. Oktober 2018
    Sehr geehrter Herr Bundesverkehrsminister Scheuer, mit Freude vernehme ich, dass die gute alte Schweizer Idee vom Taktfahrplan mit sechsunddreißig Jahren Verspätung endlich auch im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur angekommen ist. Viele Milliarden wollen Sie für den Ausbau der Infrastruktur in die Hand nehmen, so dass künftig auch in allen deutschen Knotenbahnhöfen zu jeder vollen ...
  • 9. Oktober 2018
    Sehr geehrter Herr Minister, gerade habe ich im Fernsehen die Meldung verfolgt, dass Sie einen Taktfahrplan nach Schweizer Vorbild für die Bundesrepublik Deutschland einführen wollen. Ich kann dieses Vorhaben nur begrüßen, da ich in der Schweiz sehr gute Erfahrungen mit dem ITF (Integraler Taktfahrplan) gemacht habe. Dumm ist nur, dass ich in Stuttgart wohne und daher wohl nie in den Genuss eines ...
  • 9. Juli 2018
    Sehr geehrter Herr OB Kuhn, seit über eineinhalb Jahren schwelt der von der DB AG vor Jahresende 2016 beim Verwaltungsgericht Stuttgart eingeleitete Prozess, mit dem die Bahnspitze rund 65 Prozent aller Mehrkosten, die den Kostendeckel des Finanzierungsvertrags von 4,526 Milliarden Euro übersteigen, auf die Projektpartner abwälzen will (so erläutert und angekündigt im Brief der DB PSU, Herr Peter Sturm an ...
  • 5. Juli 2018
    Das Bundesverwaltungsgericht hat heute die Klage der Stuttgarter Netz AG, mit der sie den Stuttgarter Kopfbahnhof als Wettbewerberin der Deutschen Bahn weiter nutzen wollte, endgültig abgewiesen. Das Eisenbahn-Bundesamt ist hiernach nicht verpflichtet, wegen des beabsichtigten Rückbaus des Kopfbahnhofs ein Stilllegungsverfahren durchzuführen. Dies ist kein Misserfolg der Stuttgart-21-Gegner, denn sie haben den Prozess nicht geführt, hätten ...
  • 9. Dezember 2017
    Am 1. Dezember kam Boris Palmer in der taz mit der Aussage zu Wort, dass ein Ausstieg aus Stuttgart 21 nicht mehr möglich und eine “unglaubliche Vernichtung von Arbeitsleistung und Volksvermögen” wäre. Martin Poguntke, Vertreter der Theologinnen und Theologen gegen S21 im Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21, schrieb daraufhin einen Leserbrief an die taz, der leider nur ...
  • 2. Dezember 2017
    Die derzeit in der Presse verbreiteten angeblichen Mehrkosten von Stuttgart 21 in Höhe von 1,1 bis 1,4 Milliarden Euro sind sicher falsch. Allein durch Schadenersatzforderungen der Vertragspartner der Bahn kommt für eine drei Jahre spätere Inbetriebnahme ein sehr hoher dreistelliger Millionenbetrag zusammen. Es ist unwahrscheinlich, dass dieser bereits inbegriffen ist. Es scheint sich also um ...
  • 8. November 2017
    Liebe Freundinnen und Freunde, mit seinem Urteil vom 7. November 2017 hat das Bundesverfassungsgericht – Zweiter Senat unter Präsident Prof. Voßkuhle – auf die Verhandlung vom 10. Mai diesen Jahres, an der ich teilnahm, eine Entscheidung zu Fragerechten des Parlaments (zugrunde lag ein Antrag der GRÜNEN-Fraktion)  und zur Stellung der DB AG gefällt, die – wie ...
  • 14. September 2017
    Sehr geehrte Damen und Herren, das Aktionsbündnis geht davon aus, dass sich auch viele Stuttgart-21-Gegner und -Gegnerinnen an an der vom Verein „Aufbruch Stuttgart“ initiierten Veranstaltung „Weg von der autogerechten zur menschengerechten Stadt und für ein lebendiges Kulturquartier!“ am Sonntag, den 17. September, beteiligen werden.  In einem Offenen Brief an den Vereinsvorsitzenden Dr. Wieland Backes äußern ...
  • 12. September 2017
    Sehr geehrter Herr Barthle, heute fand ich Ihre Wahlkampfbroschüre in meinem Briefkasten vor. Nicht nur, dass Ihre Plakate mir an jeder Straßenecke entgegen lächeln, muss ich mich jetzt auch noch zuhause mit nichts sagenden Wahlkampfparolen befassen. Weil ärgern im stillen Kämmerlein nichts bringt, möchte ich Ihnen ein paar Anmerkungen schreiben. Zunächst zu Ihrer Bitte um private Spenden: ...
  • 22. Mai 2017
    Mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 eine weitere Initiative für einen Umstieg eingeleitet. In seinem Schreiben beruft Bündnissprecher und Rechtsanwalt Eisenhart von Loeper sich auf das Bundesverfassungsgericht: Erst jüngst habe es der Demontage der Infrastruktur der Deutschen Bahn AG durch Flucht ins Privatrecht erkennbar widersprochen. Dies bestärke die Staatsanwaltschaft ...
  • 23. Januar 2017
    Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG aufgerufen, nicht fälschlich auf einen Erfolg ihrer Milliarden-Klage gegen die Projektpartner in Stadt und Land zu setzen. Bündnissprecher und Rechtsanwalt Eisenhart von Loeper verweist in dem unserer Redaktion vorliegenden Schreiben auf drei zwingende Gründe, die zum Misserfolg der Klage führen müssten: Weder der ...
  • 4. Januar 2017
      Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann! Wir fordern Sie auf, sich unverzüglich für die Einhaltung des Feiertagsschutzgesetzes (FTG) auf den S21-Baustellen einzusetzen. Es kann nicht angehen, dass ausgerechnet in einem Land mit einer zutiefst christlichen Tradition wie Baden-Württemberg das grundgesetzlich geschützte Rechtsgut der Sonntagsruhe ohne Not preisgegeben wird. Sie wissen, dass der Landesbischof der württembergischen evangelischen Landeskirche Frank ...
  • 21. Dezember 2016
    Sehr geehrte Damen und Herren, derzeit erhält die Debatte um Stuttgart 21 neue Aktualität durch – die Berichte über voraussichtlich erhebliche Kostensteigerungen (Bundesrechnungshof, KPMG/Basler-Gutachten im Auftrag der DB selbst und Gutachten Vieregg-Rößler), – den Rechtsstreit zwischen DB AG und ihren Projektpartnern über die Kostenteilung der immer größer werdenden Finanzierungslücke. Parallel wird dazu nunmehr nach dem KPMG-Gutachten intensiver als bisher über die ...
  • 4. November 2016
    Im Vorfeld der Lenkungskreissitzung am 7. November hat das Aktionsbündnis die Landesregierung aufgefordert, nicht länger die Augen vor den Fakten zu verschließen, die zuletzt der Bundesrechnungshof in seinen Prüfberichten zu Stuttgart 21 aufgetischt hat. Darin wird der Bundesregierung vorgeworfen, sich der Verantwortung für das finanziell aus der Kontrolle geratene Projekt zu entziehen. In einem zweiten ...
  • 6. Oktober 2016
    Sehr geehrte Damen und Herren, wir hatten uns zuletzt mit Schreiben vom 22. Februar, 10. Juni und 22. August diesen Jahres an Sie sowie Ihre Kolleginnen und Kollegen im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG gewandt. Daran anknüpfend möchten wir Sie nun darin bestärken, die Berichte des Bundesrechnungshofs (BRH) zu beachten und dabei vor allem Folgendes einzubeziehen: Erstens: Der BRH ...
  • 19. September 2016
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, in Wertschätzung für Ihr Bemühen, Macht und Menschlichkeit einander anzunähern und mehr spürbares Menschsein zu praktizieren, wende ich mich an Sie. Denn Sie haben mit der Wende nach Fukushima und mit der Öffnung für Flüchtlinge aus Krieg und erbarmungsloser Not Zeichen gesetzt, die bleiben werden. Warum sollte da nicht auch eine kluge ...
  • 14. Juli 2016
    Die Fragestellung im EXTRA vom 8.7. ist nicht vollständig, fehlt doch der Gedanke des Umstiegs als die wirklichkeitsnähere Variante völlig. Während die Schnellbahntrasse nach Ulm kommen wird, sind Filderbahnhof und seine Anschlüsse sowie das Gelingen beim Tiefbahnhof noch immer fraglich. Auch das Datum 2021 und die Kosten sind definitiv weit weg von der Wirklichkeit. Die ...
  • 19. Juni 2016
    Richard Rother kommentierte am Samstag unter „Der Ingenieur verlässt den Tunnel“ den Rücktritt von Bahn-Vorstand Volker Kefer. Das hat er nicht schlecht gemacht, aber: Wieso schreibt er: „Dass das Bauvorhaben … noch abgebrochen wird, ist aber unwahrscheinlich. Dafür wurde schon zu viel Geld … verbuddelt“? Bekommt ihr in Berlin gar nichts mit? Wisst ihr nicht, dass erst ...
  • 15. Juni 2016
    Wenn man wie Herr Milankovic weiterhin meint, Stuttgart 21 beziehe „seine demokratische Legitimation aus der Volksabstimmung von 2011“, dann ist die rechtliche Gegenwehr, am Ende der ganze Widerstand gegen das Projekt im Grunde abwegig. Wäre es das von Herrn Milankovic zitierte Argument, mit dem die Projektgegner ihre Kritik an der Volksabstimmung begründen, hätte er sogar ...