Aktuelles

  • Schwabenstreich, Kundgebung und Dobrindt-Aktion in Berlin
    18. September 2017

    19. Sept: Schwabenstreich Potsdamer Platz/Bahntower 18.30 bis 19.05 Uhr
    20. Sept: Aktion vor Verkehrsministerium, Invalidenstraße 44, 10 bis 11 Uhr

    Auch wenn die DB-Aufsichtsratssitzung auf den 19.Oktober verschoben wurde, fahren wir zum ursprünglichen Sitzungstermin nach Berlin. In der Gruppe am Dienstag, dem 19.09. mit Locomore hoch und am Mittwoch mit der DB wieder runter.

    Die DB-Glücksritter, die nach einem neuartigen Verfahren und ohne Plan B einen Bahntunnel nur ganze 5 Meter unter der europäischen Schienenmagistrale Frankfurt-Basel bei Rastatt bohren wollten und damit für einen riesigen Schaden im hohen dreistelligen Millionenbereich gesorgt haben, mahnen wir ein weiteres Mal. So kann und darf man nicht weitermachen! Das gleiche gilt für das Verkehrsministerium in Berlin, die Zeit des Ignorierens und Wegduckens muss vorbei sein. In Rastatt, genauso wie in Stuttgart oder bei der Fehmarnbeltquerung, die Grenze des Machbaren und Zumutbaren ist überschritten, das Kefer‘sche Weglächeln hat ausgedient.

    Der Sitzungstermin so kurz vor der Bundestagswahl war wohl politisch „unkommod“ – wir fahren trotzdem und bringen unserem Protest umso deutlicher vor: beim Schwabenstreich am 19.9 und vor dem Verkehrsministerium, am Mittwoch, den 20.9. von 10 bis 11h. Hier ist eine spektakuläre Aktion in Kooperation mit Bahn für alle und den „Beltrettern“ aus Fehmarn geplant: der der große Dobrindt-Betonkopf der Kieler Künstlerin Rosa Treß sollstellvertretend für die derzeitige Bahnpolitik kontrolliert „entgleisen“. Unter anderem wird auch der Kölner Liedermacher Gerd Schinkel mit seiner Ballade vom DobRIND dabei sein.

    Dobrindt steht für diese verfehlte Bahnpolitik. Er wird bald Geschichte sein.

    Nach der Wahl muss es zu einer radikalen Neuorientierung der Bahnpolitik kommen – in Stuttgart, Fehmarn und andernorts!

    Reise-Infos

    Geplante Hinfahrt, am Dienstag, den 19.09.2017:

    Mit Locomore (unter neuer Leitung) ab Stuttgart 06:21 Uhr, an Berlin Hbf um 13:05 Uhr. 8 vorab sehr günstig gekaufte Fahrkarten sind noch über Andi K. verfügbar. Weitere können bei Bedarf hier gebucht werden: https://www.flixbus.de/locomore. Auch für eine mögliche separate Rückfahrt (nicht für Mittwoch, da fährt Locomore nicht). Sogar für eine günstige DB Fernfahrt gib es noch wenige Travelzoo Codes, s. unten. Derzeit ca 40 Anmeldungen.

    Berliner Programm:

    Ankunft mit Locomore kurz nach 13 Uhr in Berlin, Zeit zur freien Verfügung.. Bahntower Reden am Potsdamer Platz ab 18.30 Uhr. Nach dem 19 Uhr Schwabenstreich mit Betonkopf Dobrindt zum gemeinsamen Abendessen beim Mexikaner Morleos, Askanischer Platz 4 (S-Bahn Halt „Anhalter Bahnhof“), 30 Plätze sind reserviert.

    Frisch aufgestanden (Übernachtung bitte primär selbst planen, es muss nicht ein Mainstream Internet Portal wie HRS oder booking.com sein, es geht auch direkt beim Hotel) ist für Mittwochmorgen wieder optional eine Bahnwache ab 8 Uhr angedacht und gegen 10 Uhr soll die Demo mit Aktion vor dem am Verkehrsministerium stattfinden.

    Geplante Rückfahrt:

    Tour durch den Osten mit Aufenthalt in Lutherstadt Wittenberg, so war der Sparpreis (auch mit den aktuellen Toffifee eCoupons) sehr günstig, sechs vorab gekaufte Plätze sind hier noch zu haben. Weitere Tickets sind bei der DB buchbar.

    Berlin Hbf (tief) ab 12:31 3 RE 78927 Regional-Express Richtung: Lutherstadt Wittenberg Hbf
    SnackPoint/Imbiss im Zug
    Lutherstadt Wittenberg Hbf an 13:48 1
    Lutherstadt Wittenberg Hbf ab 15:53 2 RB 37849 Regionalbahn Richtung: Halle(Saale)Hbf
    Bitterfeld an 16:21 3
    Bitterfeld ab 16:28 IC 2303 Intercity Richtung: München Hbf
    Bordbistro
    Nürnberg Hbf an 20:23 8
    Nürnberg Hbf ab 20:36 18 RE 19928 Regional-Express Richtung: Stuttgart Hbf
    Stuttgart Hbf an 23:18 13

     

    Wer anderweitig mit DB Fernverkehr zurückfahren will/muss, kann dafür auch ein TravelzooTicket (nur einzelne Fahrten buchbar) haben (solange der Vorrat reicht, Preis pro Fahrt 17,50 EUR). Die Kosten für die gemeinsamen Berlinreise sind äußerst günstig, Hin-und Rückfahrt zusammen 30 EUR, mit einer BahnCard 25 nur 26 EUR. Auch einzelne Fahrten sind möglich. Es gibt auch wieder SoliTickets, – und es können auch gern wieder Tickets gespendet werden.

    Bei Interesse an der Reise oder einer Ticketspende bitte melden bei: Andreas Kegreiß andikeg@aol.com, SMS/WhatsApp 01736636932

    V.i.S.d.P.: Andreas Kegreiß, Gisilostr. 2, 71083 Herrenberg, Bürgerbahn statt Börsenbahn

  • 16. September 2017

  • Förmliches Ermittlungsverfahren gegen Bahnverantwortliche wegen Stuttgart 21 eingeleitet Rückenwind für Proteste gegen Bahnpolitik in Berlin
    15. September 2017
    Gipsbüste in Betonanmutung des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt vor dem Hauptbahnhof Stuttgart

    Graffiti, www.graffiti-foto.de, roettgers@graffiti-foto.de

    Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nach längeren Vorermittlungen nun ein förmliches Ermittlungsverfahren wegen Untreue gegen amtierende und ehemalige Spitzenmanager der Deutschen Bahn AG eingeleitet.  Anlass der Ermittlungen ist eine Strafanzeige wegen Untreue, die der Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 und Rechtsanwalt Dr. Eisenhart von Loeper und  Dieter Reicherter, ehem. Vorsitzender Strafrichter des Landgerichts Stuttgart gegen die früheren Bahnchefs Grube und Kefer, die jetzigen Bahnvorstände Lutz und Pofalla sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden Felcht  erhoben hatten. „Damit ist die Tür offen, endlich das Geflecht von dauerhaften Rechtsverstößen zu Lasten der Bahn, des Bahnverkehrs unter Inkaufnahme hoher Risiken bei Betriebssicherheit und Gefahren für Leib und Leben von Menschen ans Licht zu bringen.  Das Projekt Stuttgart 21 darf nun nicht länger politisch durchgeboxt werden“, so von Loeper.

    Umso schwerer werde es nun für die Verantwortlichen, die desaströse Bahnpolitik aus dem Bundestagswahlkampf heraus zu halten. Nach der spektakulären Tunnelhavarie von Rastatt, die unmittelbar Fragen zur Betriebssicherheit von Stuttgart21 aufwarf, gingen sowohl der zuständige Bahnvorstand Ronald Pofalla wie Verkehrsminister Dobrindt auf Tauchstation. Kein Ton war von ihnen zu hören und in Rastatt ließen sie sich nicht blicken. Die für den 20. September turnusmäßige Aufsichtsratssitzung wurde passenderweise auf einen Termin nach der Bundestagswahl verschoben.

    Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 im Bunde mit „Bahn für alle“ und den „Beltrettern“, einer Initiative gegen das Milliarden-Tunnelprojekt durch den Fehmarnbelt, wollen just am 20. September mit Aktionen vor dem Verkehrsministerium und am Vorabend vor dem Bahntower diese Strategie des Abtauchens durchkreuzen.

    Am 19. von 18.30 bis 19.05 Uhr findet wie jeden Dienstag der traditionelle Berliner Schwabenstreich gegen Stuttgart 21 vor dem DB-Tower am Potsdamer Platz statt, unterstützt diesmal u.a. von ca. 50 angereisten Stuttgart-21-GegnerInnen. Diese werden einen von der Kieler Künstlerin Rosa Treß gestalteten 100 Kilo schweren und 1 Meter hohen Betonkopf des Verkehrsministers mitbringen und ihn am nächsten Morgen, Mittwoch ab 10 Uhr symbolisch für die gescheiterte Bahnpolitik vor der Haustür des Ministers (kontrolliert) entgleisen lassen (Fototermin!). Akustisch ergänzt wird die Aktion von Gerd Schinkel, Liedermacher aus Köln, mit seinem Song „Das Dobrind“. Im Anschluss stehen die Initiatoren der Veranstaltung zu einem Pressegespräch zur Verfügung.

     

    Kontakt:
    Werner Sauerborn  0171 320 980 1
    zur Ermittlungssache:  Eisenhart von Loeper 07452-4995 (0174-5912495)

  • Stuttgart-21-Gegner und -Gegnerinnen schreiben an Wieland Backes/Aufbruch Stuttgart
    14. September 2017

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Aktionsbündnis geht davon aus, dass sich auch viele Stuttgart-21-Gegner und -Gegnerinnen an an der vom Verein „Aufbruch Stuttgart“ initiierten Veranstaltung „Weg von der autogerechten zur menschengerechten Stadt und für ein lebendiges Kulturquartier!“ am Sonntag, den 17. September, beteiligen werden.  In einem Offenen Brief an den Vereinsvorsitzenden Dr. Wieland Backes äußern die  Bündnissprecher Dr. Eisenhart von Loeper und Dr. Norbert Bongartz jedoch ihr Unverständnis über das „angestrengte Wegschauen beim Thema Stuttgart 21“. Sie mutmaßen, dass das die Bedingung für die großzügige öffentliche Förderung durch Stadt und Land gewesen sein dürfte. Das Aktionsbündnis schlägt Aufbruch Stuttgart eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema: „Ist das möglich: Aufbruch Stuttgart mit Stuttgart 21?“

     

    Mit freundlichen Grüßen,

    Werner Sauerborn

     

    Anmerkung:
    Dr. Wieland Backes inzwischen geantwortet und sich zu Gesprächen bereiterklärt.