Termine
Veranstaltungen.
Aktiven-Treff.
Nachlese.
Montag, 2.8.2010, 18 Uhr
37. Montagsdemo
Es sprechen der Kabarettist Nils Heinrich, 2010 Gewinner des Preises "Das Schwarze Schaf vom Niederrhein" und Andreas Keller, der Mitbegründer und ehemalige Intendant der Internationalen Bach-Akademie.
Musik: Christine Busch, Violine
Das Aktionsbündnis ruft alle Bürger auf, zahlreich zu kommen und phantasievoll und entschlossen gegen das immer absurdere Prestigeprojekt zu protestieren. Bitte mitbringen: kreative Plakate, Objekte, Kostüme, Verkleidungen, Musikinstrumente, Meisenflöten, etc., etc...
Wo: Stuttgarter Hauptbahnhof, Nordausgang
Montag, 9.8.2010, 18 Uhr
37. Montagsdemo
Es sprechen der Regisseur und Schauspieler Klaus Hemmerle, und der Kunsthistoriker Prof. Dr. Nils Büttner
Das Aktionsbündnis ruft alle Bürger auf, zahlreich zu kommen und phantasievoll und entschlossen gegen das immer absurdere Prestigeprojekt zu protestieren. Bitte mitbringen: kreative Plakate, Objekte, Kostüme, Verkleidungen, Musikinstrumente, Meisenflöten, etc., etc...
Wo: Stuttgarter Hauptbahnhof, Nordausgang
4.12.2010 bis 27.2.2011
Paul-Bonatz-Retrospektive
Wo: Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt/Main
Die Ausstellung präsentiert mit Paul Bonatz (1877-1956) einen der einflussreichen deutschen Architekten und Architekturlehrer des 20. Jahrhunderts, der zwischen Kaiserreich und früher Bundesrepublik ein vielfältiges Werk hinterließ.
Sein wichtigster Bau, der Stuttgarter Hauptbahnhof (1911-27), ist im Rahmen des Projekts "Stuttgart 21" durch Teilabriss akut gefährdet. Bonatz machte sich auch als Gestalter von technischen Bauten einen Namen. Seine Haltung zum Nationalsozialismus war ambivalent: Obwohl er als Brückenbauer eine einflussreiche Position beim Bau der Reichsautobahnen innehatte, kritisierte er Hitlers Gigantismus und emigrierte noch 1944 in die Türkei. Über ein Jahrzehnt lang war er dort als Architekt und Hochschullehrer tätig.
12.3.2011 bis 22.5.2011
Paul Bonatz 1877-1956
Wo: Kunsthalle Tübingen, Philosophenweg 76
Paul Bonatz ist einer der einflussreichsten deutschen Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Schüler, Assistent und schließlich Nachfolger des Stuttgarter Professors und Urvaters der Moderne Theodor Fischer stand er schon vor dem Ersten Weltkrieg in der ersten Reihe der Reformer. Er ist Hauptvertreter der »Stuttgarter Schule«, die international als gemäßigter Gegenpol zur avantgardistischen Moderne wahrgenommen wurde. Seine an Bautradition und Landschaftsbezug orientierte Architektur gewann im Kontext der Revision der Moderne neue Aktualität.
Die Kunsthalle Tübingen präsentiert nun als zweite Station eine vom Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt zusammengestellte, umfassende Bonatz-Retrospektive. Zahlreiche originale Pläne, Zeichnungen, alte Fotos und neu gebaute Modelle dokumentieren seine wichtigsten Werke: etwa die Sektkellerei Henkell in Wiesbaden (1907-1909), die Universitätsbibliothek in Tübingen (1910-1912), die Stadthalle in Hannover (1910-1914), die Neckarstaustufen zwischen Stuttgart und Heidelberg (1927-1933), der Zeppelinbau in Stuttgart (1919-1931), das Kunstmuseum in Basel (1932-1936) und die Oper in Ankara (1947-1948). Im Zentrum steht freilich sein Hauptwerk, der Stuttgarter Hauptbahnhof (1911-1927), der zum Zeitpunkt der Ausstellung vermutlich bereits seine beiden Seitenflügel für das Großprojekt »Stuttgart 21« geopfert haben wird.
Zur Ausstellung erscheint im Tübinger Wasmuth-Verlag ein von Roland May und Wolfgang Voigt herausgegebener Katalog.





