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9.9.2010 : 21:09 : +0200

Keine Strecke wird abgehängt

Schon heute verbinden täglich vier TGV-Zugpaare Stuttgart mit Paris. Stuttgart 21 würde die Fahrzeit auf dieser Strecke um nur 1 Minute verkürzen! Derzeit verkehren täglich sieben ICE-Zugpaare direkt zwischen Stuttgart und Zürich. Stuttgart 21 würde die Fahrzeit auf dieser Strecke um 5 Minuten verlängern!
Bei K 21 würden die heute überlasteten Streckenabschnitte von Bad Cannstatt sowie von der Gäubahn und durch den Pragtunnel ausgebaut. Zwischen Bad Cannstatt und dem Hauptbahnhof würden zwei neue Gleise für den Regionalverkehr gebaut, die unter dem Rosensteinpark liegen. Dadurch könnten die Engpässe auf den Zulaufstrecken beseitigt werden. Zusätzlich sorgen neue Brückenbauwerke dafür, dass ein- und ausfahrende Züge sich nicht mehr gegenseitig behindern.
Messe und Flughafen werden angebunden. Vom Flughafen führen direkte Linien zur Universität und zur Innenstadt, aber auch zum Neckarstadion und nach Bad Cannstatt. Es gibt nur einen Bahnhof am Flughafen. Das erleichtert das Umsteigen zwischen S-Bahn, Regionalverkehr und ICE. Von Ulm, aber auch von Tübingen und Böblingen kann der Flughafen ohne Umsteigen erreicht werden.
Die Neubaustrecke nach Ulm wird durch einen Tunnel von Obertürkheim bis Denkendorf erreicht. Diese Lösung ist einfacher und kostengünstiger als der zehn Kilometer lange Fildertunnel bei Stuttgart 21. Der Abschnitt zwischen Bad Cannstatt und Obertürkheim wird 6-gleisig auf dem vorhandenen Bahngelände ausgebaut. Kopfbahnhof 21 bindet die Landeshauptstadt vollwertig in die europäische Magistrale Paris - Budapest ein. Die Fahrzeiten von Ulm und Tübingen entsprechen denen von Stuttgart 21.