Der Bonatz-Bau
Der Stuttgarter Hauptbahnhof
Ein Meisterwerk der Architektur
www.hauptbahnhof-stuttgart.eu
Bildergalerie
Um den aktuellen Zustand der Bahnhofsarchitektur zu dokumentieren, hat das Bildarchiv Foto Marburg im Sommer 2009 eine entsprechende Dokumentation bei der Stuttgarter Fotografin Rose Hajdu in Auftrag gegeben. Mit Genehmigung und tatkräftiger Unterstützung durch die Deutsche Bahn AG entstand eine Serie hochqualitativer Aufnahmen. [zum Archiv]
Petitionen
Dr. Matthias Roser hat eine Petition im Bundestag und eine europäische Petition initiiert.
[zur Petition im Bundestag]
[zur europäischen Petition]
Die Urheberrechts-Klage
Herr Peter Dübbers, der Enkel von Paul Bonatz, benötigt für seine Urheberrechts-Klage bis zu 250.00 Euro.
[Hier] ist sein Spendenaufruf.
Die Rede von Peter Dübbers vom 8.2.2010
Der Hauptbahnhof bleibt erhalten
Die Planung von Stuttgart 21 sieht unter anderem den Abriss der beiden Seitenflügel des Hauptbahnhofs vor. Die Fassadenlänge würde damit halbiert. Werden sie hingegen, wie bei K21, erhalten, bietet sich die einmalige Chance, an der Nahtstelle von Innenstadt und der heutigen Brachfläche hinter dem Bahnhof (A1), die auch mit dem modernisierten Kopfbahnhof bebaut werden kann, einen attraktiven kulturellen Schwerpunkt-Bau einer gläsernen Bahnsteighalle mit Tageslicht, Galerie-Dependancen, Cafés, Restaurants, Ausstellungsräume ... zu setzen und eine lebendige Urbanität zu schaffen. In dem nach §12 Landesdenkmalgesetz geschützten Kulturdenkmal schlummert ein ungeahntes Potential für unsere Stadt.
Denkmalschutz
Der Stuttgarter Hauptbahnhof wurde nach dem Wettbewerb von 1910 in den Jahren von 1914-28 von Paul Bonatz (1877-1956) und Friedrich Eugen Scholer (1874-1949) erbaut und steht seit 1987 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung gemäß § 12 Denkmalschutzgesetz von Baden-Württemberg unter Schutz.
Die vom ehemaligen Landesdenkmalamt vorgebrachten Einwände gegen die geplanten Abbruchmaßnahmen wurden im Lauf des Planfeststellungsverfahrens nicht berücksichtigt.
Dem Aufruf der Arbeitsgemeinschaft Hauptbahnhof Stuttgart sind bis heute aus vielen Ländern der Erde mehr als 500 Architekten, Städteplaner, Ingenieure, Denkmalpfleger, Bauhistoriker und Kunsthistoriker gefolgt. Sie fordern eine Umplanung, die das historische Bauwerk integriert und erhält. Einzelne Mitglieder des ICOMOS (= International Counsil on Monuments and Sites) setzen sich dafür ein, den Bonatz-Bau auf die so genannte Tentativliste für das Weltkulturerbe zu setzen.
Urheberrecht
Der Bonatz-Enkel Peter Dübbers hat Anfang 2010 die Deutsche Bahn AG verklagt, da sie vor hat, wegen des geplanten Baus von "Stuttgart 21", das von seinem Großvater entworfene und erbaute Bahnhofsgebäude durch verschiedene Maßnahmen nachhaltig zu entstellen. Dabei handelt es sich um folgendes: Abbruch des Schlossgartenflügels bis zum Turm, Abbruch der Treppenanlage in der Großen Schalterhalle, Abbruch des Nordwestflügels bis zum Turm, Teilabbruch des Bodens der Kopfbahnsteighalle, Umgestaltung der gleisseitigen Ansicht der Kopfbahnsteighalle zur Schaufassade.
Jede einzelne dieser Maßnahmen stellt für sich allein bereits einen gravierenden Eingriff dar, der den ursprünglichen Entwurf aufs Schwerste schädigt und verfälscht. So würde beispielsweise die Kopfbahnsteighalle ihre ausgewogenen Proportionen verlieren und zu einem kirchenschiffartig hohen Raum werden. Die Summe der Eingriffe jedoch verstümmelt das Bauwerk insgesamt zum Torso.
Grundlage für die Klage ist das Urheberrecht. Dieses gilt bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (Paul Bonatz 1877-1956), also bis 2026.
Erkunden Sie den Stuttgarter Hauptbahnhof!
Hier können Sie das Stuttgarter Kulturdenkmal virtuell erkunden.




