Ideen für den Umstieg

Dass man aus Stuttgart 21 aussteigen muss, liegt auf der Hand. Die Fotos zeigen, was man aus den bereits angefangenen Arbeiten machen und dennoch den Kopfbahnhof erhalten könnte.

Arnulf-Klett-Platz und Kurt-Georg-Kiesinger-Platz verkehrsberuhigt
Der Arnulf-Klett-Platz vor dem Hauptbahnhof wird verkehrsberuhigt und nur noch von den innerstädtischen SSB-Buslinien (heute Linie 40, 42, 44) sowie von Taxen gequert. Eine großzügige glasüberdachte Busse- und Taxen-Insel wird mittig auf dem großen Platz angelegt, sodass sich auch entlang der imposanten Arkadenfront des Bonatzbahnhofs neue stadtbelebende Möglichkeiten für Gastronomie, Reiseservice und Reiseproviantanbieter etc. eröffnen. Im Unterschied zum Projekt Stuttgart 21, das ebenfalls einen verkehrsberuhigten Bahnhofsvorplatz vorsieht, kann diese mit unserem Umstiegskonzept sofort in die Wege geleitet werden. Stuttgart 21 dagegen hat sich mit der neuen S-Bahn-Führung von der neuen Station Mittnachtstraße zum Hbf-Tief ein kapitales fehlgeplantes Ei *) buchstäblich mitten auf die Wolframstraße gelegt, dessen lange Zeit notwendig werdende Umfahrung schon mit dem heutigen Verkehrsaufkommen ein Chaos sondergleichen erzeugen wird. Ragt doch dieser neue S-Bahn-Tunnel mit seinen insgesamt 9,5 m hohen Seitenwänden beim Queren der Wolframstraße noch 2,50 m über (!) Straßenniveau hinaus! Eine Versenkung des Tunnels ganz unter die Erde rspktv. Fahrbahn ist dort aus Gründen verstärkten Mineralwasserandrangs nicht möglich, und eine Höherlegung auf das alte Brückenniveau steht der S21-Direktive der Entfernung sämtlicher oberirdischer Gleisanlagen zur maximalen Immobilienverwertung im Stadtzentrum entgegen. Bei unserem Konzept bleibt die heutige Ein- und Ausfahrtsrampe der S-Bahn dagegen wie gehabt bestehen, sodass der City-Ring schon ab morgen zur Wolframstraße umgelenkt und dadurch die Schillerstraße verkehrsberuhigt werden kann.Eine komfortable Taxen- und Personenwagenvorfahrt mit einer ausreichenden Anzahl an „Kiss-and-ride“-Kurzzeitparkplätzen für alle Autofahrer, die ihre Lieben aus Fahrtrichtung Heilbronner-, Kriegsberg- oder Friedrichstraße zum ebenerdigen Bahnhofs-Nordeingang bringen wollen, kann mit unserem Konzept ebenfalls um Jahre früher realisiert werden. Denn die diversen den Kurt-Georg-Kiesinger-Platz perforierenden S21-Baugruben können wir sofort wieder verfüllen, um darauf eine sowohl von der Heilbronner Straße als auch von der Hotel-Zeppelin-Seite aus anfahrbare begrünte Bahnhofsvorfahr-“Rotunde“ einzurichten, die es an dieser Stelle in früheren Zeiten schon einmal gab. Auch hier ein Vorsprung von gut 10 oder mehr Jahren unseres Umstiegskonzepts gegenüber Stuttgart 21, dessen Baugrubenschließungen sich in immer weitere Ferne verschieben.*) zur Fehlplanung Wolframstraße: StZ- und StN-Beilage vom 27.3.2013 zur Wolframstraße Neue S-Bahn-Strecke zerschneidet Wolframstraße - Dr.-Ing. Hans-Jörg Jäkel, 16.12.2012
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