Was den Besuchern der „Tage der offenen Baustelle“ von Stuttgart 21 sicher nicht erzählt wurde

  • Seit Ende 2012 fehlen über zwei Milliarden Euro für den Bau – offiziell. Die Projektpartner Bund, Land und Stadt können oder wollen diese Summe nicht aufbringen. Die verlustgeplagte Bahn selbst hat keine Rückstellungen für den Fall, dass sie diese Mehrkosten tragen müsste.
  • Es fehlt die Genehmigung für den Bau einer Tunnelkreuzung nördlich des Bahnhofs. Züge aus Richtung Bad Cannstatt könnten überhaupt nicht in den Tiefbahnhof einfahren.
  • Es fehlt die Genehmigung für den Bau des Bahnhofs am Flughafen.
  • Es fehlt der Statiknachweis für den Bau des Tiefbahnhofs.
  • Es fehlt die Genehmigung für das Brandschutzkonzept des Tiefbahnhofs.
  • Es ist immer noch nicht geklärt, ob die Bahn den bestehenden Hauptbahnhof ohne Einwilligung anderer Bahnunternehmen überhaupt außer Betrieb nehmen darf. Damit wäre die Hauptrechtfertigung für Stuttgart 21 hinfällig, Platz für ein neues Stadtviertel zu schaffen.
  • Wegen der ausschließlich von der Bahn verursachten Verzögerungen im Zeitplan ist die versprochene Inbetriebnahme 2021 nicht mehr möglich, was die Bahn früher auch selbst behauptet hat, heute aber nicht mehr wissen will. Damit kann auch die Neubaustrecke nach Ulm nicht wie geplant 2021 in Betrieb genommen werden.