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7.9.2010 : 13:09 : +0200

Unterstützer

Wir wollen den Kopfbahnhof erhalten...

Unterstützerinnen und Unterstützer in alphabetischer Reihenfolge:

Prof. Dr. Götz Adriani

Kunsthistoriker

“Grundsätzlich bin ich für eine Neubaustrecke nach Ulm. Für durchgehende Verbindungen könnte ein Bahnhof im Bereich Cannstatt gebaut werden, dadurch bleibt der Kopfbahnhof erhalten und kann mehr Nahverkehrszüge aufnehmen. Die Kosten bleiben dabei überschaubar. Beim geplanten Tiefbahnhof hingegen werden die Kosten ins Uferlose steigen.”


Ana Amendoeira

Historikerin, Mitglied des internationalen wissenschaftlichen Komitees von ICOMOS, Evora / Portugal

"Je suis contre le projet "Stuttgart 21" parce qu'il ne respecte pas le monument historique de la gare de Stuttgart qui me semble un témoin très important de l'architecture du 20ème siècle."

 

Dr. Hermann Behmel

Diplom-Geologe, Akademischer Direktor a.D.
Lehrbeauftragter der Universität Stuttgart für die
geologischen Grundlagen der Landschaftsplanung.

Luft wie am Neckartor für ganz Stuttgart?
Die Kopplung des Bahnhofneubaus an die Vermarktung der frei werdenden Flächen führt zur Einengung am Flaschenhals zwischen Kriegsberg und Uhlandshöhe. Eine Ursache zukünftiger Belüftungsthrombosen? Wo bleibt die Vorsorge für den Klimawandel? Die international führenden Stuttgarter Stadtklimatologen appellierten im Amtsblatt 1996: "Luftströme nicht behindern!"
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Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch +

Architekt

“Geboren und aufgewachsen in der schönen Stadt Dresden haben mich die Stürme und der Geist der Zeit in die schöne Stadt Stuttgart geweht. Die Mulden, die Täler, die Hänge, die Verbindung zur großen weiten Welt über die Parkanlagen zum Schloss bis zum Neckar; wenige Gebäude, vor allem das Wahr- und Markenzeichen der Stadt, der weltberühmte Hauptbahnhof von Paul Bonatz haben es mir angetan. Lasst ja die Finger von den Anlagen und dem Hauptbahnhof. Damit würdet ihr das Grundgesetz der Stadt infrage stellen.”


Biggi Bender


Stuttgarter Bundestagsabgeordnete

"Was viel kostet, ist trotzdem nichts wert!"
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Michel Biart

Rentner, aus Tournai in Belgien

"Ich wünsche, dass der Bahnhof von Stuttgart behalten wird."

 

Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack

studierte an der Universität Stuttgart, war 27 Jahre in Stabs- und Führungspositionen bei der Bundesbahn und Deutschen Bahn AG, arbeitet als freiberuflicher Unternehmensberater und wirkte als Sachverständiger im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags zum Thema Bahnprivatisierung

“Die Vorstellung, dass meine Geburtsstadt ihr wunderbares grünes Zentrum für ein Jahrzehnt in eine gigantische Großbaustelle verwandelt und danach ein weiteres Jahrzehnt den Blick auf eine riesige Bahnbrache schafft, ist mir unerträglich - umso mehr, als dadurch ein Bahnhof mit weniger Zügen, schlechteren Anschlüssen und geringerem Kundennutzen entsteht! ”
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Dr. Thomas Böhm

Chirurg, Personalratsvorsitzender Klinikum Stuttgart, Bezirksvorsitzender ver.di Stuttgart

“Es entspricht meinem demokratischen Verständnis, dass ein solch umstrittenes Milliardenprojekt bei den Bürgerinnen und Bürgern zur Abstimmung gestellt werden muss. Ich unterstütze deshalb die Initiative für einen Bürgerentscheid gegen Stuttgart 21 und werde mich an der Unterschriftensammlung aktiv beteiligen.”
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Wolfgang Brach

Gewerkschaftssekretär

Unnötig ist auf jeden Fall der Tiefbahnhof. Einen Mauwurfshügel als künftiges "Herz Stuttgarts" haben unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht verdient. Die verkehrstechnischen Grundbedingungen für den Personenverkehr haben sich schließlich in den letzten 10 Jahren so grundlegend geändert, so dass ein Kopfbahnhof durchaus kein Hindernis mehr ist.
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Timo Brunke

Sprachkünstler

"Die Werbekampagne für Stuttgart 21 entlarvt sich mit jedem ihrer Plakate selbst. Nicht vorhandene Argumente werden zu schwachbrüstigen PR-Sätzen verarbeitet, die den ebenfalls nicht vorhandenen Untertanengeist gleich zwei Mal nicht erreichen können. Ein besonders 'sprechendes' Beispiel für ein nutzloses, teures und irgendwie infames Täuschungsmanöver."

 

Prof. Dr. Nils Büttner

Kunsthistoriker und Lehrstuhlinhaber an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart

"Als Kunsthistoriker, der sich dem Denkmalschutz verpflichtet fühlt, verurteile ich den geplanten Teilabriss des Stuttgarter Hauptbahnhofes und die Zerstörung des als 'Sachgesamtheit' geschützten Ensembles."
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BUND

BUNDjugend Baden-Württemberg

"Kopflosigkeit ist nicht die Zukunft - wir sind für K21!"

 

 

Dorle Buohler

engagierte Stuttgarter Bürgerin

ICH BIN EMPÖRT, wie man in unserer Stadt mit den Stimmen von weit mehr als 60 000 Stimmen mündiger Bürgerinnen und Bürger umgeht.
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Prof. Christine Busch

lehrt Violine an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart

"Ich bin gegen Stuttgart 21, weil es für mich als Bahnfahrerin eine große Verschlechterung ist: Ich möchte beim Reisen etwas von Umgebung und Stadt sehen und nicht kilometerlang unter Tage fahren."
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Verena Buss

Schauspielerin

"Ich komme aus Baden-Baden. Aus dem Schwarzwald. Ich lebe schon etliche Jahre hier in Stuttgart und habe immer am meisten diesen wunderbaren Park mit den alten Bäumen gemocht und den Kopfbahnhof, den ich so oft benutzen muss aus beruflichen Gründen und auf den Verlass war. Und diese kleine blaue Neon-Schrift mit dem Hegel-Zitat hoch über dem Mitteleingang: '... dass diese Furcht zu irren schon der Irrtum selbst ist.'
Ja zum Kopfbahnhof"
[www.verenabuss.com]
 

Peter O. Chotjewitz

Autor

“Ich bin gegen Stuttgart 21 aus den bekannten Gründen. Stadt, Land, Bund und Bahn haben von Anfang an verabsäumt, die Bürger über das Ausmaß ihrer Pläne zu unterrichten. Das ist nachzuholen. Stuttgart 21 ist ein sinnloses Prestigeprojekt.”


Peter Conradi

Politiker

"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt. Das ist unser verfassungsmässiges Bürgerrecht, und dieses Recht wollen wir nutzen."
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Michael Cramer

Politiker, MdEP
Verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion im Europäischen Parlament

"Wir Grüne haben uns im Europäischen Parlament erfolgreich dafür eingesetzt, dass mit EU-Geldern nur die Eisenbahnstrecken Stuttgart-Wendlingen sowie Wendlingen-Ulm unterstützt werden - nicht aber das Projekt Stuttgart 21. Die Schienen gehören zu den Projekten des Trans Europäischen Netzwerkes (TEN), aber die Bahnhöfe sind Angelegenheit der EU-Mitlgiedstaaten.
Das Abtauchen des Bahnhofs in den Untergrund soll 2,8 Mrd. Euro kosten. Da diese Zahlen auf Berechnungen von 1998 (!) basieren, muss mindestens mit einer Verdopplung der Kosten gerechnet werden.
Die Finanzierung liegt allein in den Händen der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn AG: Die Europäische Union beteiligt sich daran nicht!
Ich hoffe, dass Stuttgart 21 - wie auch die unsinnigen Transrrapid-Projekte Berlin-Hamburg, München, Ruhrgebiet - nicht realisiert wird und die dadurch frei werdenen Gelder für die Verbesserung der bestehenden Eisenbahninfrastruktur verwendet werden."

Dr. Brigitte Dahlbender

Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Baden-Württemberg

Warum spricht sich ein Umweltverband wie der BUND gegen das "Bahnprojekt" Stuttgart 21 aus?
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Edwin Dutler

Präsident von Pro Bahn Schweiz

"Ich bin froh, dass bei uns die grösseren Bauvorhaben alle in einer Volksabstimmung bestätigt werden müssen. Dies verhindert, dass Prestigeprojekte und Denkmäler von Politikern eine Chance haben, realisiert zu werden. Ich bin gespannt, ob die Demokratie in Baden-Württemberg auch zum Tragen kommt."
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Sandro Graf von Einsiedel

Architekt und Planer, Denkmalschutzpreis 2008

Der Abriss der Seitenflügel reduziert den Bonatzbau auf einen Torso; vergleichbar einer Amputation, bei der einem Menschen Arme und Beine entfernt werden.
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Rainer Engel

Richter an einem westfälischen Amtsgericht, ehrenamtlicher Fachjournalist

Gerichte urteilen nun einmal nicht über Klugheit oder Dummheit, sondern nur über das Recht.
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Dr. Meinrad von Engelberg

Kunsthistoriker und Studienkoordinator am Fachbereich Architektur der TU Darmstadt

"Wenn der Denkmalschutz, also ein Ewigkeitswert und per Gesetzeskraft bestätigtes öffentliches Gut, gegen kurzfristige Interessen von Bahn AG und Immobilienwirtschaft stehen, kann es nur eine Antwort geben: Respekt vor dem baukulturellen Erbe geht vor angebliche Effizienzsteigerung."
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Thomas Felder

Liedermacher

Oettinger, Schuster, Grube und Co benehmen sich wie Chirurgen, die im Begriff sind, ein gesundes Herz auszutauschen. Die Operation, selbst wenn sie gelingen sollte, ruiniert unser Land. Wir haben vernünftigere Ärzte und wahrhaft wichtigere Baustellen!
(Wenn man S21 oder den schon bestehenden Protzbau der LBBW neben ein Schulhaus stellen könnte, würde man sofort sehen, wo in diesem Land die Prioritäten gesetzt werden.)
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Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer

Stuttgarter, Bauingenieur und
ehem. Prof. der Universität Dortmund, Lehrgebiet Stahlbau

Gestaltete Ingenieurbauten und -konstruktionen sind Teil unserer Kultur. Dazu gehören auch Gleisanlagen. Nur Kulturbanausen sehen sie als "Gleisgewurstel" oder gar als "Schandflecke". Da bei der Bahn ohne Gleisanlagen nichts läuft, ist es ein Gebot der Ehrlichkeit, sie auch optisch positiv zu integrieren. Unter dem Stichwort "Industriekultur" ist diese Sichtweise schon bei vielen, aber leider nicht allen Menschen angekommen.
[zum Offenen Brief an Dr. Rüdiger Grube]

 

Dipl.-Ing. Klaus Gebhard

Studium der Medientechnik an der FH Druck in Stuttgart.
Er arbeitet als freiberuflicher Fotograf und Schriftsteller.

"Eigentlich wollte ich mich im Sept./Okt. 2007 nur 6 Wochen lang aktiv an der Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren gegen "Stuttgart 21" beteiligen. Doch die skandalöse Niederschlagung des erfolgreichsten Bürgerbegehrens in unserer Stadtgeschichte durch OB Schuster und die vier nicht mehr länger bürgerlichen "bürgerlichen Gemeinderatsfraktionen" CDU, SPD, FDP und Freie Wähler hat mich in meinem Einsatzwillen für mehr direkte Bürgerbeteiligung entschieden bestärkt."
[Historische Betrachtung]
[Experten-Interviews]

 

Dipl.-Ing. Franz Geser

studierte an der Universität Stuttgart Elektrotechnik, im Wahlfach und Praktikum auch mit Bahn-bezogenen Themen, arbeitete dort zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dann in der Industrie als Gruppenleiter für Steuerungsenwicklungen und ist heute selbständiger Hausverwalter

"Zugegeben - zuerst war ich angetan von Stuttgart 21.
Als konsequenter und aufmerksamer Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel habe ich mir detailliert deren zukünftige Gestaltung aus den Plänen erarbeitet, dann aber gravierende Nachteile erkannt. Deshalb bin ich von Kopfbahnhof 21 begeistert. Die Lösung berücksichtigt die gegenwärtigen Realitäten und bringt Potenzial für die Zukunft. Die Vorstellung, dass sachlich-technische Gegebenheiten einfach ignoriert, statt dessen mit juristischen Mitteln und undemekratisch der Bahnverkehr in Stadt und Region verschlechtert werden soll, ist mir unerträglich - umso mehr, als dadurch allein für die S-Bahn eine Kostenerhöhung von 25 % auf die Region zukommen wird!"
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Peter Grohmann

Kabarettist

“Lieber Günter”, sag’ ich, “lass’ das bleiben mit Stuttgart 21! Das bringt nix außer Ärger”, sag’ ich zu ihm.
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Waldemar Grytz

Vorsitzender der Naturfreunde, Bezirk Stuttgart e.V.

Die Stuttgarter Naturfreunde haben sich schon 1997 auf ihrer Bezirkskonferenz mit großer Mehrheit für den Erhalt des Kopfbahnhofs ausgesprochen. Es gibt auch Mitglieder unseres Verbandes - besonders aus dem Spektrum der SPD -, die bis heute Stuttgart 21 für den großen verkehrspolitischen und städtebaulichen Wurf halten. Sehr viele mehr beteiligen sich aber an den Montagsdemonstrationen, haben Unterschriften für den Bürgerentscheid gesammelt und sie haben kein Verständnis für eine Haltung, die jener der drei Affen vergleichbar ist:
Nicht sehen wollen, dass das Milliardenloch in Stuttgarts Mitte andere Löcher im sozialen Bereich, im Nahverkehr, usw. aufreißt.
Nicht hören wollen, dass die Mehrheit der Bevölkerung keine Großbaustelle in der Innenstadt mit all ihren Belästigungen, Behinderungen wünscht, nur damit einige wenige auf der so genannten "europäischen Magistrale" schneller durch den Talkessel rauschen können.
Nicht ernsthaft reden wollen mit Experten, die andere, verträglichere und kostengünstigere Lösungen für eine Modernisierung des Kopfbahnhofs, à la Leipzig, Frankfurt usw., vorgeschlagen haben.

 

Prof. Cordula Güdemann

lehrt Malerei an der Staatlichen Akademie für bildende Künste Stuttgart

Ich bin gegen “Stuttgart 21” weil ich dagegen bin, Geld zu vergeuden. Es gibt genügend konstruktive Pläne, die Verkehrssituation in der Stadt, im Land und bundesweit kostengünstiger und schonender zu verbessern.

 

Ulrich Hangleiter

akademischer Direktor i.R. an der Universität Stuttgart

Vorschlag für den neuen Namen des Projekts:
"Unten durch 21"
.
Dies verweist zugleich auf die technische Lösung und auf die Wertschätzung in der Bevölkerung.
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Jean-Louis Hannebert

Architecte du patrimoine, Paris

"Je suis contre le projet Stuttgart 21 car il ne respecte pas le bel ensemble de la gare, alors que de meilleures  solutions existent."

 

 

Juliane Hansen

Buchhändlerin

"Ein so unnötiges und schädliches Milliardenprojekt darf man nicht widerspruchslos hinnehmen. Es gibt günstigere Denkmäler."

 

 

Dr. Liesel Hartenstein

Politikerin und ehem. Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Filder

Stuttgart 21 ist ein überteuertes und stadtzerstörendes Wahnsinnsprojekt. Allein der Kahlschlag von 250 großen alten Bäumen im Schlossgarten trifft Stuttgart mitten ins Herz.
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Rainer Hauenschild

Sprecher DIE LINKE.Plochingen

Ich lehne S 21 ab, weil wir in Plochingen bereits belastet sind durch den Lärm der B10/313, Fluglärm durch die Einflugschneise und letztendlich durch den zugenommen Güterzugverkehr. Sobald S 21 fertig gestellt ist, werden wir noch mehr belastet. Daher werde ich mich gegen S 21 einsetzten. Der Kopfbahnhof muss erhalten bleiben.

Dr. Dietrich Heißenbüttel

Journalist, Kritiker, Kunsthistoriker

Der Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs in einen unterirdischen Tiefbahnhof ist demokratisch nicht legitimiert, bedeutet ein unkalkulierbares Kostenrisiko und würde einem der wichtigsten Baudenkmale der Stadt, dem Stadtbild insgesamt und dem am intensivsten genutzten Teil des Schlossgartens irreparable Schäden zufügen. Das hat Stuttgart nicht verdient!
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Klaus Hemmerle

Schauspieler und Regisseur

 

 

 

Dietmar Henneka

Fotograf und WahlStuttgarter seit 1968.

Stuttgart 21... nein danke! Wehe, wenn diese Dummheit zum Monument wird! Besser alle Kohle in Familie, Schulen und Kultur stecken, denn Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Euro weg ist.

 

Prof. Dr. Wolfgang Hesse

Fachbereich Mathematik und Informatik, Philipps-Universität Marburg

Die Planungen für den Durchgangsbahnhof “Stuttgart 21” sind nicht nur — wie vielfach und überzeugend dargelegt — in städtebaulicher, umweltpolitischer und finanzieller Hinsicht desaströs, sondern machen auch aus fahrplan-technischer Sicht keinen Sinn.
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Susanne Heydenreich

Intendantin und Schauspielerin

Menschen die sich schnell und bereitwillig von Vergangenem trennen, wie gehen sie mit anderen Menschen um?
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Gerd Hickmann

ÖPNV-Berater, Inhaber eines Planungsbüros für Bus- und Schienenplanung in Tübingen

Stuttgart 21 löst keine Probleme, sondern schafft neue. Die zu knapp bemessene Schieneninfrastruktur wird zu kaum beherrschbaren Betriebsproblemen führen, die Qualität des Bahnverkehrs weiter leiden. Stuttgart 21 verschafft dem Schienenverkehr keine Perspektiven, sondern neue Engpässe. Die Baukosten werden explodieren, das wissen auch die Verantwortlichen ganz genau. Das Geld wird an anderer Stelle im öffentlichen Verkehr bitter fehlen.

(Nahezu) alle mir bekannten Bahnfachleute, auch in den offiziellen Institutionen, denken kritisch über S21. Das Erschreckende für mich: Sie dringen aber mit ihrer fachlichen Meinung nicht bis zur Hausspitze durch oder haben Maulkörbe. Die Faktenresistenz der Projektverantwortlichen ist schon sehr groß, wenn man die oberflächlichen Statements hört. Geht es noch um den Schienenverkehr, oder darum, dass wir uns beweisen müssen, dass wir auch heute noch Großprojekte durchsetzen können? Koste es, was es wolle.

 

Karoline Höfler

Jazzmusikerin aus Stuttgart

Ich bin für K21 und gegen  S21 und frage mich:
Wann endlich begreifen die verantwortlichen Politiker, dass sie die Interessen des Volkes vertreten sollen und nicht die der Wirtschaft?
"ZUHÖREN"
heisst das Zauberwort!

[www.karoline-hoefler.de]

 

Maik Hoffmann

ROBIN WOOD-Aktivist und Stuttgarter Bürger

Als Bahnfahrer und Umweltschutzaktivist bin ich stets für Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr und begrüße Investitionen. Stuttgart 21 ist das Gegenteil, Milliarden werden aufgewendet um ein Prestigeobjekt zu bauen, die Leidtragenden sind die Bahnfahrer, die Stuttgarter Bürger und die Steuerzahler.
Wir benötigen einen Bahnhof der dem Zugverkehr der Zukunft gerecht wird. Mit Stuttgart 21 sollen aber ganz andere Interessen gedeckt werden. Das Konzept Kopfbahnhof 21 hat mich dagegen begeistert, das ist der Bahnhof der Bürger. Er ist leistungsfähiger, fahrgastfreundlicher und billiger.

 

Christoph Hofrichter

Schauspieler und Regisseur

In der TV-Serie Der König von Bärenbach wurde ich als Bürgermeister vom gierigen Unternehmer in vielen Folgen immer wieder gefragt: "Isch da nix drinn für uns, für die örtliche Bauinduschtrie...?"

Gegen dieses verlogene Stuttgart 21 ist inzwischen alles gesagt worden.

Sollte es aber doch zur Verwirklichung dieser "unseligen" Tief-Baustelle kommen, möchte ich einen ernst gemeinten Fluch aussprechen:

"Ich wünsche der Stadt Stuttgart, meiner Heimat, dass nach Fertigstellung dieses größenwahnsinnigen Tiefbahnhofes an Stelle des wunderbaren Mineralwassers in Bad Cannstatt eine schwarz-braune Soße hervorsprudeln möge."

 

Egon Hopfenzitz

ehemaliger Bahnhofsvorsteher

Als Bahnhofsvorsteher 14 Jahre Leiter des Stuttgarter Hauptbahnhofs (1981 - 1994)

Stuttgart 21 ist ein eisenbahntechnisch absolut unnötiges Projekt.
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Felix Huby

Krimi-Autor

Zwar lebe ich hauptsächlich in Berlin. Aber ich bin Stuttgart stets eng verbunden geblieben, weshalb ich auch die Diskussion um Stuttgart 21 immer verfolgt habe. In einer alten schwäbischen Spruchweisheit heißt es: "Wer höher furzt als ihm der Arsch gewachsen ist, fällt leicht auf denselben..." An diese Weisheit muss ich denken, wenn mir das völlig überzogene Prestigeprojekt in den Sinn kommt.
Und noch ein Satz fällt mir ein: "Was goht mi mei saudomms G'schwätz von domals a." Wenn ich richtig informiert bin, haben die heutigen Oberbürgermeister Schuster (Stuttgart) und Palmer (Tübingen) vereinbart, ein Volksbegehren abzuhalten, wenn die Kosten für den neuen Prachtbahnhof und die dazu gehörige Neubaustrecke davon laufen. Boris Palmer hat danach seine Kandidatur in der Landeshauptstadt zurückgezogen.
Und jetzt...?? "Ein Mann ein Wort..." - wäre auch so ein Spruch, der in seiner Bedeutung nichts verliert, wenn man "zwei Männer ein Wort" sagen muss.

 

Dr. med. Godhard M. Husemann

Kinderarzt - Homöopathie

hat in Der Merkurstab Nr.6 (1998) S.387-389 die “Konfliktschwerpunkte” der Geologen und Ingenieure dargestellt und ausgewertet.

Das Quellwasser in Bad Cannstatt wird in physikalisch therapeutischer Art für Krankheiten von Herz und Kreislauf und des Skelettsystems angewandt. Es kann als Trinkwasser kommender Generationen dienen. Die Bäder in Bad Cannstatt sind Orte der Erholung für Millionen von Menschen. Durch die geplanten Baumaßnahmen und Baukörper in der Tiefe entsteht die Gefahr der Vermischung von verseuchtem Grundwasser, das höher liegt, mit dem tiefer strömenden Mineralwasser. Es entsteht das Risiko, die Mineralquellen für immer zu zerstören. Deswegen schützen normalerweise alle Behörden durch den Quellenschutz die eigenen Quellen, was bei uns durchbrochen wurde. Dies ist ein Skandal!
[Ausführlicher Artikel]

 

Prof. Kathleen James-Chakraborty

Professor and Head of the
School of Art History and Cultural Policy
University College Dublin

The Stuttgart Train Station is one of the most important German buildings of its day. The entire building is important as it was conceived as a unified whole.
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Elisabeth Kabatek

Schriftstellerin und Mitglied der VocaLadies

"Wenig später würde das glückliche Paar uns am schönen, alten, nicht tiefer gelegten Stuttgarter Bahnhof mit spitzenumsäumten Taschentüchern hinterherwinken, wenn der Wüstenscheich und ich in den Orientexpress oder die Transsibirische Eisenbahn einstiegen (ich war mir grade nicht so sicher, welcher Zug in Stuttgart hielt)..."

aus: "Laugenweckle zum Frühstück"

Andreas Keller

Mitbegründer (1981) und Intendant (bis 2008) der Internationalen Bachakademie Stuttgart.

"Wider alle Vernunft erscheint mir heute das unbeugsame Festhalten der Herrschenden am Projekt Stuttgart 21."
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Jonas Közle

Beisitzer im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg, Regionalrat und Stuttgarter Bürger

Stuttgart muss auch für kommende Generationen lebenswert sein: mit K21 und ohne S21!

 

Ernst Konarek

Schauspieler

 

 

 

 

Anita Konstandin

Krimi-Autorin

Ich bin gegen Stuttgart 21!
Das ist nichts Besonderes, werden Sie sagen. Stimmt.
Laut Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern" (August 2010) sind 67 % der befragten Stuttgarter  gegen den Umbau des Bahnhofs. Nur 30 % sind dafür,  3 % sind unentschieden.

 Wir sind das Volk.
 Auf zur Demo!

 

Sabine Leidig

MdB, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Bundesgeschäftsführerin von Attac (bis September 2009).

"Ich bin aus drei Gründen gegen Stuttgart 21."
[weiter]
 

Prof. Dr. Heiner Monheim

Verkehrswissenschaftler,
lehrt Angewandte Geographie/ Raumentwicklung an der Universität Trier

Stuttgart 21 hat die typischen Nachteile aller Großprojekte im Schienenverkehr. Es kostet Unsummen, weit mehr, als der Nutzen rechtfertigt. Damit schadet es einer ausgewogenen Entwicklung des Schienennetzes in Baden-Württemberg, weil es auf ca. 15 Jahre fast alle Investitionsmittel und Personalressourcen im Planungsbereich monopolisiert.
Es gibt viel preiswertere, bestandsoptimierende Alternativen wie das Konzept K 21, die den unabweisbaren Verbesserungsbedarf mit angemessenen Mitteln erledigen. Die Beschleunigung der Strecke nach Ulm kann auch ohne Stuttgart 21 und ebenfalls mit reduzierten Kosten erfolgen. Man muß außerdem bei Stuttgart 21 dramatische Kostensteigerungen befürchten, die machen dann alles noch viel schlimmer.
[Weiter]

 

Guntrun Müller-Enßlin

Pfarrerin in Stuttgart-Wolfbusch, Künstlerin und Autorin

Stuttgart 21, das ist Naturklau, Gebäudeklau, Kulturklau, das ist Verlust von guter Luft, von Menschlichkeit und einem Riesen-Quantum an Lebensqualität. All das wird geopfert auf dem Altar des allmächtigen Kapitals und des ewigen Wachstums. Es wird geopfert auf dem Altar derer, denen nichts heilig ist außer Profit und Prestige. Hinten heraus, sozusagen als Abfallprodukt, kommt ein Protzbau, in dessen unterirdischem Glanz sich profilsüchtige Politiker sonnen und der sich mit der Wirklichkeit und den Bedürfnissen der Menschen, die hier leben, an keiner Stelle auch nur berührt. Wer Gewachsenes und Bewährtes ohne Not kaputt macht, hat's - frei nach Urban Priol - "am Streusel" oder er ist dermaßen eiskalt, dass er für Geld buchstäblich über Leichen geht. Man kann zwar darüber streiten, was schlimmer ist, aber nicht darüber, dass man sowohl dem einen als auch dem andern die Zügel aus der Hand nehmen muss. Die Stuttgarter Bevölkerung wird sich die Umsetzung des Wahnsinnsprojekts und insbesondere die Schlossparkrodung nicht bieten lassen. Die Montagsdemos und die Parkschützer-Initiative sind Bewegungen von enormer Kraft und ich gehe jede Wette ein, dass die Initiatoren von "Kaputtgart 21" nicht an ihnen vorbeikommen.
[zur web-Seite von Frau Müller-Enßlin]
 

Beate Müller-Gemmeke

Mitglied des Deutschen Bundestages
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Sprecherin für Arbeitnehmerrechte

Stuttgart 21 ist verkehrspolitisch unsinnig und finanzpolitisch nicht zu verantworten. Stuttgart 21 schadet auch dem Nah- und Regionalverkehr.
Wir Grünen in Reutlingen setzen uns schon lange für eine regionale Stadtbahn ein. Wir hoffen gerade auf die in Auftrag gegebene standardisierte Bewertung.
Fällt diese positiv aus, werden wir dennoch lange auf die Umsetzung warten müssen - wegen Stuttgart 21.

Dr. rer. nat. Hans Peter Münzenmayer

Referent für technische Baudenkmäler 

"Die weltberühmte Architektur und die kühnen Ingenieurbauten des Stuttgarter Hauptbahnhofs sind lebendiger Ausdruck einer einmaligen Synthese von Konstruktion und Gestaltung.
Wer will den Stuttgartern diese bedeutende Kulturleistung als unverwechselbares Markenzeichen ihrer Stadt ohne Not entziehen?"
[Ausführlicher Artikel]

 

Fritz Nast-Kolb +

Stuttgarter Bürger

Der Stuttgarter Hauptbahnhof, von jeher berühmtes Wahrzeichen der Stadt, hat mich schon immer seiner Formenstrenge und Monumentalität wegen sehr beeindruckt. Als ich von der Tatsache Kenntnis erhielt, dass die Stadt Stuttgart und das Denkmalamt beschlossen hatten, diesem von berufener Seite so bezeichneten "einzigartigen architektonischen Meisterwerk" den Denkmalschutz zu Gunsten des "Jahrhundertprojekts" leichtfertig zu entziehen, war ich zutiefst empört. Das veranlasste mich damals, meinen Gedanken in Gedichtform Ausdruck zu geben.
[zum Gedicht]

 

Irmela Neipp-Gereke


Kreisvorsitzende von B90/Die Grünen in Stuttgart

"Nach meinem Demokratieverständnis sollten bei Großprojekten dieser Dimension grundsätzlich die BürgerInnen und Bürger per Bürgerentscheid um ihre Meinung gefragt werden!"
[Weiter]

 

Frank M. Orel

Fotograf

"Ich liebe Tiere und auch den Vogel Strauss.
Aber: Ich möchte meinen Kopf künftig nicht unter die Erde stecken, wenn ich Zug fahre und ich bin sicher, das will kein Reisender. Darum und aus vielen anderen Gründen bin ich für die Modernisierung des Kopfbahnhofs und für den Neubau der Strecke Wendlingen-Ulm.
Nicht zu vergessen: es mag sein, dass die Bullaugen ein ganz nettes Motiv zum Fotografieren sind, aber sind sie tatsächlich ein architektonischer Wurf wie die fantastische Fassade, die der alte Bahnhof dem Park zuwendet ?"
[Mein Bild vom Bahnhof]

 

Hagen von Ortloff

Journalist

Liebe Politiker in Stadt und Land, kommen Sie zur Einsicht und geben Sie zu, dass Sie sich in eine Idee verrannt haben. Jetzt können Sie Größe zeigen und den Irrweg eingestehen. Lassen Sie den Bahnhof so wie er ist. Renovieren Sie ihn und sparen sie Milliarden Euro für sinnvollere Dinge ein.
[Weiter]

 

Prof. Roland Ostertag

Architekt

“Stuttgart 21 darf nicht kommen!”

[Weiter]

 

Thomas Ott

Buchhändler

“Ob die bereits gebaute menschenfeindliche Kotzbrockenarchitektur organisch als Herz Europas fungiert oder nicht eher doch als Magengeschwür oder ähnlich unappetitliches Körperteil?”
[Weiter]

 

Thierry Ottevaere

Architekt, Tournai /  Belgien

L'architecture est le témoin historique du passé, d'une civilisation. C'est pourquoi je suis pour la sauvegarde de la gare de Stuttgart qui reste un bel exemple de la modernité de l'entre-deux-guerres. Je m'oppose au projet "Stuttgart 21".

 

Jeschi Paul

Sängerin

Ich bin gegen Stuttgart 21!

Theatern, Chören, Kulturereignissen werden Gelder gekürzt oder ganz gestrichen und hier sollen Milliarden verbuddelt werden???

Stuttgart sollte sich lieber noch viel mehr als Kulturhauptstadt profilieren - bunt und kreativ! 

Das ist nachhaltig wirksam und bringt wirkliche Lebensqualität!

[zur web-Seite von Jeschi Paul]

 

Jürgen Peschek

Berufsschullehrer, Rheinfelden (vormals Stuttgart)

Ich beneide unsere Schweizer Nachbarn für ihre Basisdemokratie. Ein solches Vorhaben wäre dort nur im Konsens möglich. Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für "missbräuchlich gelebte Demokratie", dessen negative Wirkung kein noch so guter Politikunterricht an unseren Schulen wettmachen kann.


Ulrich Pfeiffer

Energieberater und Verkehrsplaner, lebte 35 Jahre in Stuttgart

“Stuttgart 21 ist ein Großprojekt der Vergangenheit und wird im totalitären Geist vorangetrieben.”
[Weiter]

 

Dr. Gerhard Raff

Schriftsteller (Herr, schmeiß Hirn ra!) und Historiker (Hie gut Wirtemberg allewege!)

“Hört auf das Volk.
Hört auf mit dem Blödsinn!
Hört auf mit Stuttgart 21.”

Menschen mit Hirn sind für den Kopfbahnhof.
[Weiter]

 

Hans-Dieter Reichert

Journalist

Grabmal des unbekannten Steuerzahlers

Voll Freude in die Grube schau’n,
dem Oetti und dem Schuster trau’n,
sich selber stets am Riemen reißen
und um Milliarden selbst bescheißen,
das ist das Spiel der doofen Schwaben,
die es gern dick und protzig haben.

Wer klug und wer bescheiden ist,
hat aus dem Spiel sich längst verpisst
und wird am Nordpol, wo’s nun wärmer,
an Einsicht reich, am Beutel ärmer,
weil leider auch in fernen Welten
des Größenwahnsinns Regeln gelten.

Derweil reibt sich im Musterländchen
der Global-Player froh die Händchen.

[Kundgebung am 15. Dezember 2007]
[Kundgebung am 24. September 2007]

 

Prof. Jörg Reiter

Pianist, Komponist, Musikproduzent

Wenn der Bahnhof für weniger Geld modernisiert werden kann, sollte das gesparte Geld in Kultur, Bildung und Forschung investiert werden. Davon haben die Bürger und unser Land mehr, als von einem Prestige-Objekt wie Stuttgart 21.
Außerdem muss der denkmalgeschützte Bahnhof erhalten bleiben, ebenso wie der alte Baumbestand, der abgeholzt werden soll.
Unerträglich ist auch die Vorstellung, dass unsere Mineralwasser-Quellen gefährdet sind. Wenn das Projekt einmal läuft, wird darauf keiner mehr Rücksicht nehmen.

 

Dieter Reith

Komponist und Bandleader

Stuttgart 21:

Eine Vergewaltigung der Umwelt!
Eine Zumutung für die Bürger!
Eine riesige Geldverschwendung!

[Weiter]

 

Bernd Riexinger

Geschäftsführer ver.di Bezirk Stuttgart

“Ich bin gegen Stuttgart 21, weil das Projekt keinerlei sozialen oder ökologischen Fortschritt bringt, aber eine Menge Risiken beinhaltet. Ich sehe gleichzeitig, dass in Stuttgart in vielen Bereichen die soziale Not wächst und es in vielen Bereichen der öffentlichen Daseinsvorsorge, von der Bildung bis zum Gesundheitswesen hinten und vorne an finanziellen Mitteln und an Personal fehlt. Es passt nicht zusammen, dass für ein Milliardengrab, wie Stuttgart 21 kein Euro zu viel ist, während es im sozialen Bereich Mangelwirtschaft gibt.”

 

Hannes Rockenbauch

Architekturstudent und Stuttgarter Gemeinderat von SÖS

“Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen... ausgeübt.” Eine so lebendige Stadt wie Stuttgart hat eine “Endstation Sehnsucht” verdient und kein Milliardengrab!

 

Fritz Röhm

Ehrenvorsitzender der Offenen Kirche - Evangelische Vereinigung in Württemberg
Industriekaufmann, Personalleiter i.R.

"Suchet der Stadt Bestes!" (Jeremia 29,7)

Haltet ein mit Stuttgart 21! Nichts ist gut an diesem Milliardengrab. Die Argumente liegen auf dem Tisch: Vorteile und Nutzen sind fragwürdig. Kosten und Risiken sind zu groß. Werdet vernünftig und besinnt euch auf das Wohl der Menschen! Hört auf die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und Region.

 

Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch

Führungskräftecoach, habil. Theologe, Professor für Philosophie und gelernter Eisenbahner

Im Durchgangsbahnhof steigt man aus.
Im Kopfbahnhof kommt man an.

Das ist kein kleiner Unterschied.
Es ist eine ganze Welt.

[weiter]

 

Engelbert Rolli

Diplom-Ingenieur, M.A. (UC Berkeley, USA)
Freier Städteplaner und Architekt, Staatsmedaille für besondere Verdienste Baden-Württemberg (für vorbildliche städtebauliche Methoden und Projekte), Unternehmensberater, Designer, viele Jahre im Vorstand des Deutschen Werkbundes Baden-Württemberg
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Der Halbtief-Bahnhof Stuttgart 21 ist ein Projekt, das unkritisch und unprofessionell in die Welt gesetzt wurde, viele neue Probleme für die Stadt mit sich bringen wird und keine bisherigen lösen hilft - es ist ein Projekt beseelt von Stuttgart-feindlicher Politik- und Machtdemonstration.
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Dr. Matthias Roser

Inhaber eines Büros für Hausrenovierung, Diplom-Arbeit über den Stuttgarter Hauptbahnhof

Erwähnt sei auch, daß die geplanten zwei Dutzend Bullaugen eine Wüste aus Beton, Glas und Stahl erzeugen.

Aufgrund ihrer kolossalen Dimension entsteht ein seelenloser Korridor der Unmenschlichkeit, der Blickkontakte schier verunmöglicht und schnell zu einem Paradies für Vandalen und Sprayer werden wird.

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Dr. Lerke von Saalfeld

Literaturwissenschaftlerin und Kulturjournalistin

 

"Stuttgart 21 -  mir graut's vor Dir!"




Nikolaos "Nik" Sakellariou

MdL (SPD)
Landesvorsitzender Naturfreunde Württemberg e.V.

"Stuttgart 21 wird auf Kosten des Regionalverkehrs finanziert! Es ist unglaublich, wie die Verantwortlichen in der Landesregierung gleichzeitig den Verkehr in der Fläche zusammenstreichen und für Stuttgart 21 Haushaltsmittel bereitstellen und dann noch glauben, die Bewohner auf dem flachen Land würden nichts davon bemerken! Unzählige Aktionen und Schreiben, welche die verbesserungswürdige Situation auf der Murrbahn (von Stuttgart, über Backnang, Gaildorf, Schwäbisch Hall-Hessental nach Crailsheim) thematisierten, gipfelten im Juni 2007 gar in einer weiteren Verschlechterung.
Im Juli 2007 wurde die Einigung in Sachen Stuttgart 21 verkündet - und da soll ich glauben, dass Stuttgart 21 nichts mit den Verschlechterungen im Regionalverkehr zu tun hat?
Für wie blöd hält man uns eigentlich?"

 

 

Ulrich Scheuffele

Präsident Catharina-Pawlowna-Gesellschaft e.V.
Hobbyhistoriker mit einem starken Hang zu Stuttgart und seiner Geschichte


Mein Geburtsort Stuttgart könnte heute eine der schönsten Metropolen in Deutschland sein, wenn nicht seit 200 Jahren systematisch historische Bausubstanz zerstört worden wäre. Was der Krieg nicht geschafft hat, hat die Spitzhacke voll erledigt.
Der traurige Höhepunkt ist der Staatsvandalismus an unserm Bahnhof.
Das Verhalten der S21-Fraktion löst in mir zwei Gefühle aus: Trauer und Wut.

[Weshalb ich den öffentlichen Gutachten der Deutschen Bahn nicht mehr glauben kann ...]

 

Prof. Dr. Hannelore Schlaffer

Professorin für neuere deutsche Literatur in München, lebt seit 33 Jahren lieber in Stuttgart als in München

"Ich bin aus historischen Gründen dafür, den Kopfbahnhof und den dazugehörigen Park zu erhalten. Das Konzept S 21 zerstört wichtige Bestände historischer Anlagen, die in dieser Stadt ohnehin nur spärlich vorhanden sind - nicht nur der Bahnhof, auch der Park ist ein Dokument der Vergangenheit -, und setzt an ihre Stelle auch noch denkbar unschöne Riegel (13 m hohe Wälle und Bullaugen), die die Stadt zerteilen.
Die Vorschläge hingegen zum Erhalt des bestehenden Bahnhofs und für seine Renovierung verbinden Vergangenheit und Moderne, Technik und Ästhetik, Eleganz und Geschwindigkeit.
Das Konzept der Gegner von S 21 scheint mir nicht nur in finanzieller und ökologischer, sondern auch in ästhetischer Hinsicht eine überzeugende und schlanke Lösung zu sein."

[Artikel aus der StZ vom 6.10.2008]

 

Rezzo Schlauch

Jurist

 

“Keine Angst vor Demokratie!”




Dr. Bert Schlichtenmaier

Kunsthistoriker und Galerist


Bevor wir geologische Charakteristika gefährden und Baudenkmale unsinnig verändern, müssen wir uns behutsam überlegen, ob uns ein geringer zeitlicher Mehrwert die erdenkliche Zerstörung besonderer naturhafter, städtebaulicher und architektonischer Substanz Wert ist.
Mit kreativer Energie können die in Diskussion gebrachten alternativen Wege einer Kombination von Kopfbahnhof in Verbindung mit der Neubahnstrecke Stuttgart/Ulm verantwortungsvoller und auch finanziell risikoärmer zu einer für unser Land annehmbarer Lösung gebracht werden.

 

 

Sabine Schmidt

Heilpraktikerin (Psychotherapie), Körpertherapeutin, SÖS-Aktive, Parkschützer-Aktive


Ich engagiere mich für den Erhalt von guter Lebensqualität in Stuttgart, dazu gehört u.a. die Luft, die wir zum Atmen brauchen, die alten Bäume im Park und der Erhalt des Kopfbahnhofes.

Wir haben einfach die besseren Argumente!

 

Wolfgang Schorlau

Krimi-Autor

 

 

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Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Seeger

em. ordentlicher Professor der Universität Stuttgart
Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Nachdem nunmehr das Dutzend Jahre voll ist und einerseits gewichtige Unsicherheiten beim Vorhaben Stuttgart 21 weiter bestehen, andererseits eine Annäherung von Befürwortern und Gegnern nicht zu erkennen ist, sollte ernsthaft überlegt werden, was hier wirklich wichtig und unabdingbar ist.

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Steffen Siegel

Studiendirektor i.R.

Vorsitzender der "Schutzgemeinschaft Filder"

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Foto: © Mathias Bothor

Walter Sittler

Schauspieler

 

“Nicht alles was machbar ist, muss auch gemacht werden. Die Politik muss mit ihren Entscheidungen den Bürgern dienen und Stuttgart 21 in dieser Form tut das nicht. Daher ist ein Bürgerentscheid — als Nachhilfe — hier notwendig.”




Uwe Spinder

Kabarettist.

Der Bahnhof muss so bleiben!

  • Weil er vom Komfort und der Erreichbarkeit einmalig in Deutschland ist!
  • Weil er die Visitenkarte für ein sympathisches und lebendiges Stuttgart ist!
  • Weil er uns Bürgern gehört!

[zur web-Seite von Uwe Spinder]

 

Josh von Staudach

Fotograf

Wenn große Teile des Gemeinderats und unser Stadtoberhaupt OB Schuster der Ansicht sind, es sei normal, dass die Bevölkerung zunächst gegen Großprojekte sei, sich dann aber im Laufe der Zeit daran gewöhne - dann halte ich das für eine besondere Art der Arroganz, nämlich die ignorante Arroganz.

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Heinrich Steinfest

Krimi-Autor

“Damit aus Stuttgart 21 kein Todesstern wird, sollte man vielleicht ein paar Leute auf den Mond schicken.”

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Frank Stöckle

Schauspieler, Sprecher, Saitenkünstler.

"Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt." Bertolt Brecht gibt mit seinem zynischen, aber auch visionären Bonmot eine schöne Steilvorlage für die heutigen Verhältnisse.

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Prof. Dr. Elisabeth Walther-Bense

Philosophin

"Paris hat sechs oder mehr Kopfbahnhöfe, New York hat Kopfbahnhöfe, München, Frankfurt usw. ebenfalls.
Sie haben nicht die Absicht, ihre Kopfbahnhöfe abzuschaffen."

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Klaus Wanninger

Krimi-Autor

“Ein völlig irrationales Phänomen”, sagte Theresa Räuber. “Abseits jedes logischen Gedankengangs. Kein Außenstehender kann es begreifen. Der schwäbische Komplex, wenn ich es so nennen darf.”

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Beate Weber

SPD-Politikerin, 1979-90 Abgeordnete des Europäischen Parlaments und hier stellv. Vors. (1979-1984)und Vorsitzende (1984-1989) des Umweltausschusses, 1990 bis 2006 Oberbürgermeisterin von Heidelberg.

"Ein Kopfbahnhof ist bequem und übersichtlich, deshalb verzichten u.a. auch Frankfurt und München auf Überlegungen, das zu ändern. Außerdem lässt er sich erheblich einfacher und kostengünstiger erweitern, wenn wir für den Klimaschutz noch mehr Menschen auf die Bahn bringen wollen."

 

Sarah Wegener

Sopranistin

"Tempo raus & oben bleiben!"

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Dirk Werhahn

Mitglied im Landesvorstand Bündnis90/Die Grünen und Pendler

"Als Pendler bin ich auf den öffentlichen Nahverkehr und somit auf einen gut funktionierenden Bahnhof in Stuttgart angewiesen. Deshalb setze ich mich als Ludwigsburger für K21 ein."

 

Stefanie Wider-Groth

Krimi-Autorin und Rockmusikerin

Die Tieferlegung des Hauptbahnhofes ist ein Projekt, das vor 20 Jahren vielleicht eine einigermaßen charmante Idee war, aber nicht mehr in die heutige Zeit passt. Dies gilt für die Kosten, das Fällen der Bäume oder den Teil-Abriss eines Baudenkmals, genauso wie für den Umgang mit einer Mehrheit der Stuttgarter Bürger im Sinne eines demokratisch organisierten Gemeinwesens.
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Werner Wölfle

MdL, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Gemeinderat

 

“Stuttgart hat S 21 nicht verdient. Es ist zu schön, um es in 33 km langen Tunneln zu unterqueren.”