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9.9.2010 : 21:22 : +0200

Presse/Medien

Aktuelles:

07.09.10 16:25

Übergriff bei den Demonstrationen zu Stuttgart 21

Uli Sckerl: "Das muss lückenlos aufgeklärt werden!"


06.09.10 18:30

Bagger steht nicht still

Das von der Bevölkerung und dem Aktionsbündnis zu Recht erwartete Zeichen eines Abriss-Stopps ist ausgeblieben. Damit fehlt für das Aktionsbündnis die Grundlage für ein ernst gemeintes, ergebnisoffenes Gespräch zwischen Projektpartnern und Gegnern...


02.09.10 17:42

Aus der Stadt verabschiedet

In einer von OB Schuster angesetzten Besprechung appellierten die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Werner Wölfle, und SÖS/Linke, Hannes Rockenbauch, in aller Eindringlichkeit an OB Schuster und ihre Fraktionskollegen von CDU, SPD,...


02.09.10 14:17

S-Bahn-Baustellenfahrplan wird zum Dauerärgernis

Verkehrsclub fordert Entschuldigung und angemessene Entschädigung der Fahrgäste


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13.07.2010 16:12 Alter: 58 Tage

Bahn sägt an den Fundamenten

Von: Aktionsbündnis K21

Viele Beteuerungen über bessere Informationen für den Gemeinderat und regelmäßige Unterrichtungen über den Stand der Arbeiten an Stuttgart 21 gab es heute morgen von Projektleiter Azer im Ausschuss für Umwelt und Technik des Stuttgarter Gemeinderats. Eigentliche Informationen dagegen kaum.

Ohne Nachfragen aus dem Gemeinderat wären Azer und seine Begleiter nach zehn Minuten und einigen technischen Details über die Abbrucharbeiten des Nordflügels und das Grundwassermanagements fertig gewesen.
Nachfragen, wann den der Abriss begänne, wurden ausweichend beantwortet - aber immerhin mitgeteilt,  3 Monate vor Baubeginn wolle die Bahn die Bevölkerung mittels Broschüren informieren.

Konkreter scheint er erst in der anschließenden Pressekonferenz der Bahn geworden zu sein, nach der die  dpa meldete: 'Bahn will Bahnhofsflügel im August abreißen'. "Hier zeige sich wieder das skrupellose Vorgehen der Bahn, so Gangolf Stocker vom  Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21. Weder bekümmere sie sich um den  Denkmalschutz - die Meldung hingegen wäre ihr aber doch wichtig, dass die Steine dann in das Eigentum der Fa. Wolff & Müller übergingen."

Noch kümmere sie das Auskunftsverlangen von Verwaltung und Gemeinderat, der sich heute einmal mehr  düpiert fühlen müsse. Und er schere sich nicht um knapp 20.000 Menschen aus dem ganzen Land, die am Samstag gegen Stuttgart 21 auf die Straße gegangen sind. Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer:  "Nach der geplatzten Ausschreibung kann mit dem Bau des Nesenbachdükers erst im nächsten Jahr begonnen werden - für die Bahn besteht überhaupt kein Anlass, den Abriss jetzt durchzuführen - außer ihrer Hoffnung,  jetzt schnell Tatsachen schaffen zu können, bevor wegbrechende Finanzmittel und Urheberrecht dem Projekt das Aus bringen."