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7.9.2010 : 12:07 : +0200

Presse

Aktuelles:

06.09.10 18:30

Bagger steht nicht still

Das von der Bevölkerung und dem Aktionsbündnis zu Recht erwartete Zeichen eines Abriss-Stopps ist ausgeblieben. Damit fehlt für das Aktionsbündnis die Grundlage für ein ernst gemeintes, ergebnisoffenes Gespräch zwischen Projektpartnern und Gegnern...


02.09.10 17:42

Aus der Stadt verabschiedet

In einer von OB Schuster angesetzten Besprechung appellierten die Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Werner Wölfle, und SÖS/Linke, Hannes Rockenbauch, in aller Eindringlichkeit an OB Schuster und ihre Fraktionskollegen von CDU, SPD,...


02.09.10 14:17

S-Bahn-Baustellenfahrplan wird zum Dauerärgernis

Verkehrsclub fordert Entschuldigung und angemessene Entschädigung der Fahrgäste


01.09.10 15:00

Bund will Finanzierungvereinbarung zur Neubaustrecke aufschnüren

Kretschmann: Schon jetzt kein Geld mehr da - Droht jetzt weitere Kannibalisierung wichtiger Bahnprojekte?


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13.07.2010 15:43 Alter: 56 Tage

Abriss der Seitenflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes im August?

Von: VCD

Drexler will Fakten schaffen statt Lösungen

Der ökologische Verkehrsclub VCD hat mit Empörung auf die Ankündigung von Stuttgart 21-Sprecher Wolfgang Drexler reagiert, mit dem Abriss der Seitenflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes noch im August beginnen zu wollen. Im Zusammenhang mit dem Prestigeprojekt Stuttgart 21 seien noch so viele Fragen ungeklärt, dass weitreichende Baumaßnahmen völlig unverantwortlich seien. Anstatt Fakten zu schaffen, sollten sich die Stuttgart 21-Planer um die Lösung ihrer Probleme kümmern.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: "Für jeden Geräteschuppen im Kleingarten braucht es eine ordentliche Genehmigung. Für Stuttgart 21 meint man, auf die noch ausstehenden Planfeststellungsverfahren verzichten zu können und will stattdessen scheibchenweise Fakten schaffen. Das ist verantwortungslos und soll den falschen Eindruck erwecken, Stuttgart 21 sei unumkehrbar."

Das Stuttgarter S-Bahn-Chaos zeige, dass die DB bis heute mit der Planung und dem Bau von Stuttgart 21 überfordert sei. Und die in der letzten Woche bekannt gewordene Kritik im SMA-Gutachten des Landes zeige, dass die DB auch keinen vernünftigen Fahrplan nach einer eventuellen Realisierung von Stuttgart 21 anbieten könne. Darüber hinaus sei völlig unklar, ob überhaupt und bis wann die Neubaustrecke nach Ulm realisiert werde.

"Stuttgart 21 hat bisher mehr Probleme erzeugt als Lösungen geboten", sagte Matthias Lieb. "Bis die Vielzahl dieser Probleme nicht gelöst sind, dürfen keine weitreichenden Maßnahmen wie ein Teilabriss des Bahnhofsgebäudes erfolgen. Sollten die Projektverantwortlichen bei ihren Abrissplänen für diesen August bleiben, dann kann nur politischer Starrsinn die Triebfeder sein. Planerische Verantwortung sieht anders aus."