EU-weite Info-Offensive zum Subventionsbetrug – Deutschland erschleicht 114,5 Mio. Euro für Stuttgart 21 – Strafanzeige

Liebe FreundInnen gegen S 21,

auf Biegen und Brechen wird in Deutschland ein milliardenschweres Prestigeprojekt durchgedrückt und gleichzeitig werden den BürgerInnen der anderen EU-Länder, wie jetzt Zypern, härteste Sparprogramme aufgezwungen. Das ist die erste Hälfte des Skandals. Dann für dieses sinnlose Luxusprojekt auch noch mit falschen Angaben (Verdoppelung der Leistungsfähigkeit!) EU-Subventionen zu erschleichen, das setzt dem ganzen die Krone auf. Deswegen hat Richter i.R. Christoph Strecker bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige wegen Subventionbetrugs erstattet.

Das gab ein kurzes mediales Strohfeuer, dann kam wieder business as usual als wäre nichts gewesen. Das dürften unsere EU-MitbürgerInnen, besonders in den südeuropäischen Ländern, anders sehen.

Deswegen starten wir eine EU-Info-Offensive, mit der wir die kritische Öffentlichkeit in anderen europäischen Ländern auf diesen Skandal aufmerksam machen wollen.

1. Schritt:
Wir haben die Pressemitteilung des AB zum EU-Subventionsbetrug sowie einen kleinen Erklärungstext in sechs Sprachen übersetzt: Griechisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Englisch. Das haben wir “ÜgS21” zu verdanken – einer Gruppe von ÜbersetzerInnen, die aus diesem Anlass zusammen gefunden hat.
Vielen Dank!

2. Schritt:
Wir schreiben die 93 Mitglieder des Verkehrsausschusses des EU-Parlaments postalisch (meist) in ihrer Muttersprache anläuft.

3. Schritt:
Wir verbreiten Pressemitteilungen und Ergänzungstext massiv in den anderen EU-Ländern. Hierbei bemühen wir uns um die jeweiligen nationalen Presseverteiler.

Darüberhinaus wollen wir die Breite und Vielfalt unseres Widerstand für die EU- Info-Offensive nutzen: 

Viele von uns haben Freunde, Bekannte in anderen Ländern, Familienangehörige, die im EU-Ausland arbeiten oder studieren oder per Schüleraustausch dort sind. Einige von uns werden auch Kontakte zu Bürgerinitiativen, Parteien und Politik dort haben.

Diese Kontakte könnt Ihr direkt anschreiben. Dazu haben wir Euch hier eine E-Mail vorbereitet mit einem Anschreiben und als Anlage die übersetzte Pressemitteilung, und ein kleiner Erläuterungstext. Hier klicken für