Nach Berlin zum Aufsichtsrat am 22. März!

30. Oktober, 14. Dezember, 30. Januar, … immer wieder haben die Aufsichtsräte den Kopf in den Sand gesteckt und sich vor Konsequenzen aus Kostenexplosionen und Risiken (Betriebstauglichkeit durch Anhydritprobleme fraglich) gedrückt. Es reicht jetzt! In der Aufsichtsratssitzung am 22. März muss bahnpolitisch, personell und bei Stuttgart 21 die Wende eingeleitet werden!

Nach Berlin zum Aufsichtsrat am 22. März!

Stand der Planungen: – über 40 Personen haben sich bereits angemeldet
Mi. 22.3. 9.00 Uhr kurze Morgen-Kundgebung vor Bahntower zum Beginn der AR-Sitzung; u. a. mit Winnie Wolf
Mi. 22.3. 18.00 Uhr Kundgebung vor Bahntower mit Eisenhart von Loeper u. a., Abschluss um 19 Uhr mit dem Schwabenstreich
Mi. 22.3. 19.30 Uhr Veranstaltung von Bahn für alle in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8

Bahnkrise als Chance – BAHN frei für eine menschengerechte Mobilität
mit
Dr. Franz Alt; Prof. Heiner Monheim, Sören Bartol (SPD); Sabine Leidig (LINKE); Matthias Gastel (GRÜNE) – und Malte Kreutzfeldt, taz, Moderation

Do. 23.3. ab 9.00 Uhr Aktionen zur DB Bilanzpressekonferenz – Ort noch unklar.

Für Reise nach Berlin wurden vorab insgesamt verschiedene DB Hinfahrten und eine Gruppen-Rückfahrt mit Locomore vorreserviert/erworben, die eine Mitfahrt für 44 EUR (22 EUR pro Einzelfahrt) ermöglichen.

Bei der Hinfahrt gibt es drei Reise-Termine:

  1. Anreise am Dienstag, 21.03. tagsüber ab 10:51 Uhr – 5 Plätze frei
  2. Anreise am Dienstag, 21.03. über Nacht auf Mittwoch ab 19:51 Uhr und über Köln – 3 Plätze frei
  3. Anreise am Mittwoch, den 22.03. ab 11:25 Uhr (nur 1,5 Tage Urlaub nötig) – 5 Plätze frei
  4.  Gemeinsame Rückfahrt am Do., den 23.03., mit Locomore – 8 Plätze frei

Bei Interesse an der Fahrt ist eine Kontaktaufnahme mit Andi erforderlich, andikeg@aol.com oder SMS/WhatsApp 0173 6636932 – für zusätzliche Info, für die Anmeldung und zur Abstimmung des Programms. Die Übernachtung ist primär wieder selbst zu klären, Einzelzimmer gibt es ab 40 EUR mit Frühstück. Empfohlen wird „Happy go lucky“ (sehr günstig), „City Pension Berlin“ und „ibis budget Potsdamer Platz“. Meldet euch also mit Namen, Mail-Adresse, ob BahnCard vorhanden und ob bei der Übernachtungssuche unterstützt werden soll. Es wurden auch wieder SOLI-Tickets gespendet!

Unterstützen Sie unsere Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Filderabschnitts 1.3a von Stuttgart 21 mit einer Spende

Die Schutzgemeinschaft Filder wird nächstes Jahr 50 Jahre alt. Ohne uns sähe es auf den Fildern deutlich schlimmer aus. So haben wir z. B. mit Hilfe vieler Gemeinden eine zweite Startbahn verhindert, wir haben erreicht, dass die Messe nicht noch riesiger wurde und vieles mehr.

Jetzt steht durch die Stuttgart 21 Pläne erneut eine gigantische Zerstörung u.a. vieler wertvoller Ackerböden an. Dieses Projekt zerstört nicht nur Naturräume, es führt auch zu einem Rückbau des Bahnverkehrs und einem schlechteren Bahnknoten Stuttgart.

Und dies trotz Kosten von fast 10 Milliarden Euro wie es der Bundesrechnungshof und der Gutachter des Aktionsbündnisses gegen S21 und der Schutzgemeinschaft Filder, Dr. Martin Vieregg, München, übereinstimmend prognostizieren.

Wir kämpfen z. B. für den Erhalt der Gäubahnführung und damit der Direktverbindung Stuttgart Zürich auf der schönen Panoramastrecke anstatt die Züge im Mischverkehr auf S-Bahngleisen über die Filder und durch fragwürdige Tunnel in den Stuttgarter Tiefbahnhof zu führen. Wir fordern stattdessen einen S-Bahnringschluss von Bernhausen bis nach Wendlingen, um die Blechlawinen auf den Straßen zu reduzieren.

Vom Schutz der Filder und unseren Alternativvorschlägen findet sich im vorliegenden Planfeststellungsbeschluss praktisch nichts.

Die Schutzgemeinschaft Filder hat sich deshalb dazu durchgerungen, dagegen zu klagen.

Mit Hilfe hervorragender Juristen und intelligenter Ingenieure erhoffen wir uns doch Chancen, etwas zu bewegen. Diese Klage wird uns im ersten Schritt ca. 20 000 Euro kosten. Das ist für eine Bürgerinitiative fast nicht zu stemmen.

Deshalb sind wir zwingend neben unseren Eigenmitteln auf Ihre großzügige Spende angewiesen. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, können Sie diese steuerlich absetzen. Ihre Spende wird zweckgebunden für die Klage verwendet. Sollten wir mehr Geld bekommen als für das Verfahren nötig ist, so wird das überschüssige Geld im Sinne unserer Satzung für den Schutz der Filder eingesetzt und damit uns und unseren Kindern zugutekommen.

Mit freundlichen Grüßen und großem Dank

Steffen Siegel, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Filder, (T.: 07158 5850)

Unser Spendenkonto bei der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
Zahlungsempfänger: Schutzgemeinschaft Filder e.V.
IBAN: DE 93 6115 0020 0010 5976 51
Stichwort: „Unterstützung Klage gegen PFB 1.3a“

20.000 Unterschriften – Wie geht es weiter? Petition »Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch „Umstieg 21“!«

Aktionsbündnissprecher Eisenhart von Leoper überreicht über 20000 Unterschriften aus der Petition für Umstieg 21

Jetzt sollten wir unsere Petition bundesweit bewerben. Denn S21 macht bundesweit den Bahnverkehr kaputt.

Am vergangenen Donnerstag war es soweit: Wir haben in Berlin die Petition mit über 20.000 Namen an die Bahnführung übergeben. Der Pressesprecher der Bahn musste sich aus dem Bahn-Tower herab auf die Straße bemühen, wo er von einer Abordnung aus Stuttgart und etlichen Berliner Unterstützern empfangen wurde. Der Sprecher des „Aktionsbündnisses gegen S21“, Dr. Eisenhart von Loeper, schonte ihn nicht und stellte ihm vor versammelter Presse bohrende Fragen. Ein wichtiger publizistischer Erfolg für uns.

Vielen herzlichen Dank allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Wie geht es weiter?

Während draußen die Petition übergeben wurde, tagte drinnen der Aufsichtsrat der Bahn. Natürlich wäre es zu viel erwartet gewesen, wenn wir angenommen hätten, da würde nun unter dem Eindruck der Petition und diverser kritischer Gutachten sofort der Ausstieg aus S21 und der Umstieg in die Modernisierung des Kopfbahnhofs beschlossen.

Aber – ein ganz großes Aber: Aber der Aufsichtsrat hat auch nicht die Entlastung des Vorstands beschlossen. Vielmehr ist zwischen den Zeilen einer recht schmallippigen Presseerklärung des Aufsichtsrats zu lesen, dass er deutliche Kritik am Bahnvorstand geübt hatte. Denn der Bahnvorstand hatte lediglich sein neu in Auftrag gegebenes (Gefälligkeits)-Gutachten zur Bestätigung seiner eigenen Zahlen vorgelegt und offenbar die massive Kritik des Bundesrechnungshofs einfach ignoriert.

Jedenfalls hat die Bahnführung von den Aufsichtsräten bis zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember klare Hausaufgaben bekommen: Die Bahn-Zahlen müssen mit den Zahlen des BRH abgeglichen werden, damit entschieden werden kann, woher die Unterschiede kommen. Und das wird peinlich für die Bahn, denn sie (und ihr Gutachter KPMG) haben eine ganze Reihe von Zahlen weggelassen oder sichtlich zu klein angesetzt.

Das heißt: Am 14. Dezember werden im Aufsichtsrat der Bahn einige unangenehme Wahrheiten über S21 auf den Tisch kommen. Das könnte z.B. dazu führen, dass der Aufsichtsrat noch in diesem Jahr einen Finanzierungsstopp für S21 verhängt und den Bahnvorstand verpflichtet, Alternativen zu prüfen. Und das kann der entscheidende Wendepunkt sein, weg vom kostenträchtigen Prestigeprojekt, hin zu einer bundesweiten ökologisch verantwortlichen Bahnpolitik. Wenn S21 gestoppt wird, gewinnt die ganze Republik.

Das sollten wir unterstützen: Jetzt ist es wichtig, dass von nun an auch bundesweit die Forderung erhoben wird: «Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch “Umstieg 21”!«

An alle daher die herzliche Bitte:

  • Durchforsten Sie Ihre Adressbücher nach Adressen außerhalb Baden-Württembergs, denen Sie die Petition schicken können!
  • Sind Sie Mitglied in Verbänden, Gruppen, Parteien, die auch außerhalb Baden-Württembergs aktiv sind? – Dann versuchen Sie doch, ob nicht über die dortigen Verteiler unsere Petition verschickt werden kann und so noch mehr Menschen jenseits der Grenzen Baden-Württembergs erreicht werden.

Link zur Petition

 

Im Namen des „Aktionsbündnisses gegen S21“

Martin Poguntke

Weshalb man trotz der Volksabstimmung für einen Umstieg aus Stuttgart 21 sein sollte

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition »Stuttgart 21? – Bessere Bahn durch „Umstieg 21“!«,

erleben Sie auch immer wieder Gespräche, in denen der Protest gegen S21 als undemokratisch bezeichnet wird, weil das Projekt doch durch eine Volksabstimmung von den Baden-Württembergern demokratisch beschlossen worden sei?

Ermutigen Sie bitte die Menschen, sich dieser Petition dennoch anzuschließen: https://weact.campact.de/petitions/umstieg21
Sprechen Sie sie darauf an, dass ihre Auffassung ein Irrtum ist. Denn es spricht eine ganze Menge dagegen. Jeder einzelne dieser Punkte wäre allein schon ein Grund, nicht mehr am Ergebnis der Volksabstimmung festzuhalten:

Die Bedingungen haben sich geändert

Die Abstimmenden waren noch von Gesamtkosten von 4,5 Mrd. ausgegangen – inzwischen geht der Bundesrechnungshof aber von mehr als dem Doppelten aus.

Die Abstimmenden waren von einer Leistungssteigerung durch den Tiefbahnhof ausgegangen – inzwischen ist aber gewiss: S21 wird ca. 30 % weniger Züge bewältigen als der bestehende Bahnhof.

Die Abstimmenden waren von einem voll funktionsfähigen Bahnhof ausgegangen – inzwischen fürchtet aber auch der Bundesrechnungshof, dass die Bahn für S21 (wegen der 6-fach überhöhten Gleisneigung im Tiefbahnhof) nur eine eingeschränkte Betriebsgenehmigung bekommt.

Die Abstimmenden waren getäuscht worden

In der „Informations“-Broschüre des Staatsministeriums war z.B. der Eindruck erweckt worden, bei einem Ausstieg aus dem Projekt müsse der Steuerzahler 1,5 Mrd. ohne Gegenwert bezahlen.

Tatsächlich aber war die Hälfte dieses Betrags gar nicht vom Steuerzahler zu bezahlen, sondern nur ein Rücktauschgeschäft zwischen der Bahn und der Stadt Stuttgart – nämlich fast 0,8 Milliarden, die die Bahn der Stadt Stuttgart für die dann nicht bebaubaren Gleisgrundstücke hätte zurück bezahlen müssen (und wofür die Bahn dann den Gegenwert der Grundstücke auch wieder zurück bekommen hätte).

Und tatsächlich entfiel ein Viertel dieser 1,5 Milliarden auf den Ausstieg aus der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm – aus der ja aber gar nicht ausgestiegen werden sollte (und die auch ohne den Tiefbahnhof genauso gut betrieben werden kann).

Also in Wahrheit nicht 1,5 Milliarden „für nix“, sondern höchstens 400 Millionen (nicht „für nix“, sondern) für den Erhalt eines hervorragenden (nur eben seit Jahren nicht mehr renovierten) Kopfbahnhofs.

Die Abstimmung hatte keine zuverlässige Faktenbasis

Für jede Abstimmung gilt, dass erst die Abstimmenden über die Fakten informiert werden müssen (z.B. Kosten und Leistungsfähigkeit des Projekts), damit sie sich danach eine Meinung darüber bilden können, wie sie das Projekt bewerten wollen. Werden aber die Fakten (wie in der „Informations“Broschüre des Staatsministeriums zur Volksabstimmung) vor der Abstimmung als gegensätzliche Meinungen präsentiert, ist die Abstimmung nicht sachgemäß. (Man kann nicht abstimmen: Bist du für einen Bahnhof für 4,5 Mrd. oder gegen einen Bahnhof für 10 Mrd.? – dann wird es zu einer Abstimmung, wem man mehr glaubt, statt zu einer über das Projekt.)

Eine Volksabstimmung bindet nur die Regierung, nicht das Volk

Das Volk ist der Souverän und bleibt grundsätzlich in seinem Wollen und Handeln frei. Das Gleiche gilt für die Parteien, die die Willensbildung des Souveräns organisieren sollen – sonst müssten nach jeder Wahl die unterlegenen Parteien die Positionen der (von der Mehrheit gewählten) Regierung vertreten.

Keine Abstimmung befreit die Regierung von der Verantwortung

Ganz gleich, wie groß die Mehrheit ist, die sich für eine Sache ausgesprochen hat – eine Regierung hat immer nach dem obersten Grundsatz zu verfahren, „Schaden vom Volk abzuwenden“. Wenn solcher Schaden durch eine Abstimmung droht – sei es, weil die Abstimmung unter falschen Voraussetzungen stattgefunden hat, sei es, weil sich die Voraussetzungen mittlerweile geändert haben – muss eine Regierung die Abstimmung zur Disposition stellen.

Keine Abstimmung befreit die Menschen von der Verantwortung

Ganz gleich, wie groß die Mehrheit ist, die sich für eine Sache ausgesprochen hat – jeder Bürger muss weiterhin seine persönliche ethische Entscheidung treffen, ob er diese Sache unterstützen kann oder dagegen arbeiten muss.

Keine Abstimmung gilt für alle Ewigkeit

Jede, wirklich jede Abstimmung auf der ganzen Welt kann und muss korrigiert werden, wenn man Schwächen, Fehler, Änderungen gegenüber der Ausgangssituation feststellt oder einfach eine neue Bewertung vornimmt. Wer behauptet, einen Beschluss umsetzen zu müssen, komme, was da wolle, der handelt verantwortungslos und schadet der Bevölkerung, die Anspruch auf ein Regierungshandeln hat, das sich mit Verstand und ethischem Kompass an der jeweiligen Realität orientiert.

Deshalb: Werben Sie für einen Umstieg auf die Modernisierung des Kopfbahnhofs (www.umstieg-21.de), werben Sie für unsere Petition an die Bahn-Führung (https://weact.campact.de/petitions/umstieg21) – das Ergebnis der Volksabstimmung hat sein Verfallsdatum längst erreicht.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin Sie bekommen uns nicht los, wir sie schon


Die Deutsche Bahn hat für den 13. Oktober eine Sondersitzung des Aufsichtsrates einberufen. Einziges Thema: wie weiter mit Stuttgart 21? 

Auch wenn wir (finanziell) noch nicht wieder einen Sonderzug stemmen konnten, wollen wir wieder kraftvoll in Berlin auftreten. Motto:

Sie bekommen uns nicht los, wir sie schon!
Mit so einem Auftritt wie bei der Grabsteinlegung würden wir auch in Berlin einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen!
Die Reise geht vom Mittwoch, den 12. Oktober bis Donnerstag, den 13. Oktober.
Abfahrt ist am 12. Oktober um 06:43 Uhr, Ankunft Berlin um 14:30 Uhr. Rückfahrt am Donnerstag ab 13:15 Uhr (mit Pause in Leipzig) oder 15:30 Uhr, ab Leipzig dann gemeinsame Gruppenfahrt im IC, ab Nürnberg RE nach Stuttgart, Ankunft um 23:18 Uhr.

Die Fahrkarten konnten auf diese Weise wieder sehr günstig vorab erworben werden, Kosten liegen mit BahnCard 25 bei 35 EUR, ohne BC bei 40 EUR. Hinweis für Selbstbucher: Auch jetzt gibt’s noch günstige Fahrkarten bei der DB, – und auch den Nutella eCoupon (Dumping-Wahnsinn): www.nutella-bahnsinn.de
10 EUR Rabatt ab 29 EUR MBW, ab zwei Personen und zwei Gutscheinen sogar 20 EUR Rabatt.
Nach aktueller Meldung können ab Montag, dem 04. Oktober bei LIDL zwei BahnTickets für 49,90 EUR erworben werden. Diese bieten sich für eine spätere Hinfahrt, die Anreise im Nachtzug oder eine spätere Rückfahrt von Berlin an – oder für eine individuelle Reise.

Das Programm ist wie folgt angedacht:
Mittwoch 12.10.
Anreise bis 14:30 Uhr (oder individuell), ab 19 Uhr Demo vor dem Bahntower mit Schwabenstreich, danach wieder Kostas oder ein anderes Restaurant.

Donnerstag 13.10.
09.30 Uhr zweite Demo zur AR-Sitzung. Ab 13:15 bzw. 15:30 Uhr Rückreise – oder individuell.

Übernachtungen sind durch die Teilnehmer selbst zu organisieren.

Bei Interesse an der Fahrt ist eine Kontaktaufnahme mit Andreas Kegreiß erforderlich: andikeg@aol.com oder SMS/WhatsApp 0173 6636932 – zur Koordination der Ticketzuteilung (es sind Gruppentickets) und auch zur Abstimmung des Programms in Berlin. Meldet euch mit den Infos: Name, Mail-Adresse und ob Bahncard vorhanden ist.

Andreas Kegreiß, für Bürgerbahn statt Börsenbahn im Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21

P. S.: Wer möchte, kann die Berlinfahrt mit einer Spende unterstützen:

DE76430609677035841100 – Stichwort: Berlinfahrt

Schmerzensgeld: Wichtiger Hinweis für die Geschädigten der Polizeiausschreitungen des Schwarzen Donnerstags Bitte benachrichtigt Euch bekannte Betroffene!

Auch sie können Schmerzensgeld beantragen. Die zuständige Stelle ist das Polizeipräsidium Stuttgart, Hahnemannstr. 1, 70191 Stuttgart.
Dabei soll geschildert werden, wie es zu der Verletzung oder dem Schaden am Eigentum kam. Sofern deswegen ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart anhängig war, soll auf dieses mit Aktenzeichen hingewiesen und dann Entschädigung verlangt werden. Einmal materielle Schäden (z. B. Arztkosten, Fahrtkosten, Verdienstausfall), zum anderen bei Verletzungen auch ein angemessenes Schmerzensgeld. Die materiellen Ansprüche genau beziffern, das Schmerzensgeld nicht! Und zunächst keine Originalbelege beifügen, sondern nur Kopien mit dem Hinweis, dass die Originale nachgereicht werden können.

Wir fahren wieder zur DB Aufsichtsratssitzung nach Berlin!

Liebe Berlin-Reisende (zur Aufsichtsratssitzung DB am 15 und 16.03.2016) & liebe Interessierte!

Geplant: Dienstagnachmittag evtl. schon kleine Demo zur DB Aufsichtsratssitzung, abends um 19 Uhr Berliner Schwabenstreich/Potsdamer Platz. Anschließend gemeinsames Essen bei S21-Gegner Kostas Papanastasiou von der Lindenstraße (Nähe Savigny-Platz). Oder vorher Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung „Mehr Demokratie durch konsultative Bürgerbeteiligung“ von 19 bis 21 Uhr. http://calendar.boell.de/de/event/mehr-demokratie-durch-konsultative-buergerbeteiligung, Mittwoch: 9.30 Uhr bis 11 Uhr: Diskussionsbeiträge & Performance zur PK der DB AG, Kongresshalle Alexanderplatz, Vorstellung Alternativer Geschäftsbericht von „Bahn für alle“, 11 Uhr Verkehrsausschuss des Bundestags zur Gleisneigung. Anmeldung erforderlich: verkehrsausschuss@bundestag.de.
Wir freuen uns, wenn Ihr mitkommt. Je mehr wir sind, je sichtbarer und hörbarer, desto wirkungsvoller! Andy Kegreiß hat vorab für 30 Leute günstige Gruppentickets zum günstigen Sparpreis (Basispreis 19 EUR) für die Hin- und Rückfahrt Fahrt gekauft.
Kontaktaufnahme mit Andy ist erforderlich – zur Koordination der Fahrt und Ticket-zuteilung, auch zu Abstimmung des Programms für Berlin. Meldet euch mit den Infos: Name, Mail-Adresse, Telefonnummer und ob BC25 vorhanden ist.

Am einfachsten mit eMail an: andikeg@aol.com oder SMS/Tel. 0173 663 6932

Je früher die Anmeldung desto einfacher ist die Planung.

Anreise: am Dienstag 15.03.2013 – 7:32 bis 13:39 Uhr, mit dem IC ab Stuttgart nach Frankfurt (09:02 an, 09:19 Uhr ab), weiter mit dem ICE nach Erfurt (11:37 Uhr an, 11:44 Uhr ab) über die Neubaustrecke nach Berlin. Ankunft 13.39 Uhr in Berlin.

Alternativ dazu kann mit zusätzlich zur Verfügung stehenden DB Geschenktickets (ähnlich wie LIDL Tickets damals) in kleineren Gruppen z.B. am Nachmittag ab 12.51 Uhr mit dem durchgehenden ICE (Ankunft 18:25 Uhr) oder mit dem Nachtzug ab 23:05 Uhr über Mannheim (Ankunft 07:23 Uhr) gefahren werden.

Abreise: Mittwoch 16.03.2016 – 18:03 bis 23:10 Uhr durchgehend mit dem ICE Sprinter

Preis und Tickets: Der kalkulierte Preis für die Hin- und Rückfahrt nach Berlin ist 44 EUR (ohne Bahncard 25) und 33 EUR (mit Bahncard 25). Neben den gebuchten Fahrten mit Zugbindung kann auf ähnlich günstige flexible DB Geschenktickets zurückgegriffen werden.

Fahrtickets für andere können über Andy auch gespendet werden, der Fahrkartenpreis soll kein Hinderungsgrund sein.

Übernachtungen sind durch die Teilnehmer selbst (unter einander abstimmen, in Rundmails werden die Teilnehmer über Mitreisende informiert) zu organisieren.

Bei http://www.hrs.de gibt es Übernachtungen im Einzelzimmer ab 30 EUR pro Person, Nähe S-Bahn Charlottenburg am „Stuttgarter Platz“ wird empfohlen.

6. Mai: S21 im Bundestag – und wir dabei!

Ausgangspunkt war die Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zu Stuttgart 21 im Bundestag. Einvernehmlich verständigten sich die Oppositionsparteien Grüne und LINKE, zunächst gemeinsam eine Anhörung im Bundestag zu erwirken, ohne das Anliegen Untersuchungsausschuss aufzugeben. Diese Anhörung ist nun auf den 6. Mai angesetzt. Wir haben also die Chance, dem Thema S21 auf Bundesebene wieder mehr Aufmerksamkeit und kritischen Rückenwind zu verschaffen. Es soll über die parlamentarische Anhörung hinaus, die nur begrenzte Spielräume eröffnet (s. u.), eine außerparlamentarische ExpertInnenanhörung geben, es geht also um zwei Veranstaltungen – und eine Reise nach Berlin!

Parlamentarische Anhörung: 11-13 Uhr, öffentlich, Anmeldung formlos (mit Geburtsdatum) über verkehrsausschuss@bundestag.de. Es gibt 100 Plätze. Als Sachverständigen haben die Grünen Matthias Lieb vom VCD benannt, die LINKE Arno Luik, Journalist beim Stern. CDU: Manfred Leger, Manager der Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, Klaus-Jürgen Bieger, Brandschutzbeauftrager der DB, und Florian Bitzer, Leiter Technische Fachdienste Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, und die SPD Volker Kefer, Vorstand der DB, und Ulrich Martin, Direktor des Instituts für Eisenbahn- und Verkehrswesen.

Außerparlamentarische Anhörung des Aktionsbündnisses in der Zentrale des NABU, Charitéstraße 3 (Nähe Regierungsviertel), 15.00 bis max. 17.30 Uhr, mit:

  • Walter Sittler, Schauspieler: Worum geht es?
  • Dr. Christoph Engelhardt, Physiker und Systemanalytiker, München:
    Nichts gelernt aus BER? Auch bei S21: kein Brandschutz
    “S 21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte.”
  • Dipl. Ing. Sven Andersen, Bundesbahndirektor i.R., Düsseldorf:
    Extrawürste auf Kosten der Sicherheit –EBA genehmigt u.a. gefährliche, sechsfach überhöhte Gleisneigung im Tiefbahnhof
  • Dr. Eisenhart von Loeper, Rechtsanwalt und Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S 21: Stuttgart 21 auf Kosten aller – explodierende Kosten und wer sie zahlt?
  • Dr. Bernhard Knierim, Bahn für alle: S21, die Verkehrswende rückwärts – Rückbau und kein Deutschlandtakt
  • Fragen stellen die Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne) und Sabine Leidig (Linke) – sowie alle interessierten Politiker/innen und Bürger/innen.

Reise nach Berlin: Noch 4 ICE Sparpreis Tickets (Stand 02.05., 12 Uhr) für 60 Euro (umsteigefrei, Dienstag ab 10.51 Uhr, Mittwoch zurück ICE Sprinter ab 17:59 Uhr). Weitere günstige Reisemöglichkeiten sind auch bei Bedarf organisierbar. Bitte Kontakt aufnehmen mit Andreas Kegreiß andikeg@aol.com – oder SMS 01736636932.
Die Eckpositionen stehen. Änderungen/Konkretisierungen werden über einen Mailverteiler schnell mitgeteilt. Alle die irgendwie in Berlin dabei sein wollen oder werden, bitte kurzfristig die Mailadresse bei Andy s.o. hinterlassen.

Wem die Kosten ein Hinderungsgrund sind, bitte über Andreas Kegreiß bzw. AB melden oder in jeweiliger Gruppe ansprechen.

Ausstellung zum Widerstand gegen Stuttgart 21 während des Kirchentages vom 3.-7. Juni

KirchentagEinladung zum Mitmachen

Ausstellung zum S21-Widerstand

Als Teil dieser Ausstellung (Arbeitstitel: „Die Protestbewegung gegen S21 stellt sich vor“) ist ein großes Organigramm vorgesehen. Darauf werden möglichst alle Fachgruppen, Stadtteilinitiativen und sonstigen Widerstandsgruppen zusammengestellt werden. Dazu folgende Bitte:

Bitte weitersagen!

Schreiben Sie uns bitte für Ihre Gruppe/Kreis/Initiative eine kurze Selbstdarstellung (ca. 700 Zeichen kurz) und schicken Sie sie uns – zusammen mit Ihrem Logo, falls Sie eines haben – auf die Email-Adresse:

ausstellungk21@web.de

Wichtig: alles muss bis Freitag, 10. April (Osterferien)

bei uns angekommen sein!

Warum das Ganze?

Von Mittwoch, 3. bis Sonntag, 7. Juni – in der letzten Pfingst-Ferienwoche – findet in Stuttgart der Kirchentag statt. Um die 100.000 Gäste aus ganz Deutschland und darüber hinaus werden erwartet.

Da wollen wir den 100.000 Gästen zweierlei zeigen:

1. dass unsere Bewegung gegen S21 immer noch und noch lange putzmunter und aktiv ist, und

2. warum S21 ein so katastrophales Projekt ist, dass wir einfach nicht
klein beigeben können

Was haben wir vor?

Um unsere Kräfte effizient einzusetzen, haben wir „TheologInnen gegen S21“ beschlossen, uns nicht in den offiziellen Kirchentagsaktivitäten einzubringen, sondern in erster Linie „außerparlamentarisch“ aktiv zu werden. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen des S21-Widerstands planen wir eine ganze Reihe von Aktionen:

  • eine Großkundgebung am Samstag (6. Juni) vor dem Hbf
  • drei extra Parkgebete (4., 5., 6. Juni) im Schlossgarten
  • eine möglichst flächendeckende Flugblattaktion (3./4. Juni) an Sonderzügen und Unterkünften
  • eine Ausstellung während des ganzen Kirchentags (4. bis 6. Juni) im Forum 3 (Gymnasiumstr. 23)
  • Alternative Baustellenführungen
  • und vielleicht eigene Info-Aktionen von Fachgruppen

und vielleicht haben Sie (!) noch eine Idee …

Jeder kann und soll mitmachen

Natürlich setzen wir bei allen Aktivitäten darauf, dass sich eine große Anzahl von Leuten aus dem S21-Widerstand während der Tage des Kirchentags beteiligt. Wir denken: Aus Anlass eines solchen herausragenden Großereignisses – und zu einem solch zeitlich begrenzten Anlass – werden sich auch viele Hände und Köpfe finden, die vielleicht nicht mehr regelmäßig zu den Montagsdemos kommen, sich hier aber gerne wieder beteiligen. Ist doch dieser Kirchentag eine gigantische Gelegenheit, um vielen, vielen jungen und älteren Menschen aus ganz Deutschland den S21-Widerstand zu erklären und ihm damit bundesweit neuen Schwung zu verleihen.

Bundesweit denken ja die allermeisten, der Käse sei längst gegessen und unser Widerstand habe sich inzwischen erledigt. Denen wollen wir zeigen: Das Gegenteil ist der Fall! Wir wollen weiterhin „oben bleiben“.

Also: Erzählen Sie’s weiter bei Nachbarn, Freundinnen und sonstigen aktiven und ehemaligen S21-GegnerInnen, welches Großereignis wir da begleiten wollen! Und sprechen Sie bitte in Ihren Gruppen, Initiativen und Kreisen darüber, welchen Beitrag Sie zu einem riesigen Kirchentagsspektakel leisten wollen und können!

Weitere Informationen über den Fortgang der Planungen veröffentlichen wir – neben den üblichen Foren – auf unserer Internetseite www.s21-christen-sagen-nein.de unter der Rubrik „Kirchentag 21“.

TheologInnen
gegen S21 / Aktionsbündnis K21

(V.i.S.d.P.: Hans-Eberhard Dietrich,
Richard-Albrecht-Weg 1, 70469 Stuttgart)