Aktuelles

  • Montagsdemo am 28. November 2022 um 18 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart
    26. November 2022

    Herzliche Einladung zur nächsten Montagsdemo!
    Montag, 28.11. um 18 Uhr auf dem Kleinen Schlossplatz!

    Das Demoteam (Eberhard Linckh) hat dazu ein klasse Video gemacht.
    Hier in einem Tweet von Extinction Rebellion Stuttgart
    (da steht zwar “Schlossplatz”, aber weil der zurzeit belegt ist,
    natürlich auf dem “Kleinen” Schlossplatz,
    oberhalb/hinter Wittwer und Kunstwürfel)

    Das Video darf gerne weiterverbreitet werden.

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  • PM Eröffnung Neubaustrecke Wendlingen-Ulm
    22. November 2022

    (hier als pdf-Datei)

    Kritisches Dossier zur Teil-Eröffnung der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm

    Winfried Hermann 2011: „Die Neubaustrecke hätte nie gebaut werden dürfen“

    Die Neubaustrecke (NBS) ist ein Klimaskandal, sie stellt ein nicht akzeptables Sicherheitsrisiko dar, und sie ist, wie Stuttgart 21, durch dreisten Betrug zustande gekommen – so die Thesen, die das Aktionsbündnis in einem Dossier zur geplanten Teil-Neueröffnung der Strecke zusammengestellt hat (Anlage).

    Ein Klimaskandal ist die NBS vor allem, weil auch hier wieder Unmengen an treibhausgasintensivem Stahlbeton verbaut wurden, weil sie steiler ist als die bestehende Filstalstrecke, höher hinauf geht als diese und weil die 30 km Tunnel zusätzlich erheblich Energie kosten. Das alles täglich und auf viele Jahre.

    Das Aktionsbündnis warnt besonders aus Sicherheitsgründen vor einer voreiligen und bedingungslosen Inbetriebnahme der Neubaustrecke am 11. Dezember. Ähnlich den S21-Tunneln erfüllen die NBS-Tunnel wichtige Sicherheitsbedingungen besonders beim Thema Brandschutz nicht. Anders als von der DB immer wieder behauptet, haben einige Beinahkatastrophen in letzter Zeit gezeigt, dass ICEs sehr wohl brennen können, was insbesondere bei der 15 km lange Tunnel-Brückenkette am Albaufstieg ein erhöhtes Risiko darstellt. Die NBS hat zu wenig Rettungsstollen, keine dritte Rettungsröhre und keine schnell einsetzbaren qualifizierten Feuerwehren in der Nähe. Die Rettungskonzepte gehen von alten, zu niedrigen max. Fahrgastzahlen in den Zügen aus, usw.

    Dass ein solches Projekt trotz alledem umgesetzt wurde, liegt wesentlich daran, dass seine politische Durchsetzung von Anbeginn an auf Betrug basiert. Um das für die Genehmigung entscheidende Wirtschaftlichkeitskriterium zu erfüllen, musste die Strecke güterverkehrstauglich sein. Das konnte sie aber, wie schon damals bekannt, aufgrund der extremen Steigungen nie sein. Deshalb resümierte 2011 der jetzige Verkehrsminister Winfried Hermann: „Die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm ist unwirtschaftlich und darf nicht gebaut werden“ http://bit.ly/3AB7kue

    „Weil von der Bahn Mega-Prestigeprojekte wie die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm oder Stuttgart 21 gebaut werden, fehlt bundesweit Geld zur flächendeckenden Ertüchtigung der Bahn-Infrastruktur. Wenn heute viele Bahnreisende einen Zug früher oder gleich wieder das Auto nehmen müssen, um ihr Ziel pünktlich zu erreichen, dann zahlen sie damit den Preis für solche Projekte“, so Bündnissprecher Martin Poguntke. Der Niedergang der Bahn ist das Ergebnis langjähriger falscher Mittelallokation.

    Das Aktionsbündnis fordert daher: Keine Inbetriebnahme bevor nicht ein unabhängig erstelltes qualifiziertes Brandschutz- und Rettungskonzept und eine Klimaverträglichkeitsprüfung erstellt sind, mit der Folge, dass ggf. nur ein reduzierter Betrieb mit reduzierten Höchstgeschwindigkeiten erlaubt wird.

    Die Neubaustrecke kann jedoch auch bei Erfüllung unverzichtbarer Bedingungen einen Sinn als Ergänzung der bestehenden Filstalstrecke machen, wenn sie, wie im Konzept www.umstieg-21.de vorgeschlagen, über die Bestandsstrecke Tübingen-Stuttgart an den Kopfbahnhof angeschlossen wird und mit einem Umstiegspunkt in Wendlingen eine Verbindung von dort zu Flughafen und Messe bekommt.


    Kontakt: Martin Poguntke: 0151 403 602 56,  Werner Sauerborn: 0171 320 980 1

    Anlage: Dossier

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  • Das Trojanische Pferd
    4. November 2022

    Der Stuttgart 21-Film kommt in die Kinos:

    Premiere:
    Montag, 21. November um 19 Uhr im Delphi, Stuttgart.
    Kino-Karten zu 9,50 Euro (freie Platzwahl) online: https://bit.ly/3UybRVO

    Nächste Aufführung:
    Dienstag, 22. November um 19.30 Uhr in der Glockenkelter in 71394 Stetten im Remstal, Obergaß (Hindenburgstr.) 43.
    Eine gemeinsame Veranstaltung von
    Allmende Stetten, K21 und Kommunalem Kino Kernen.
    Eintritt: 6 Euro

    Bei beiden Terminen wird der Regisseur des Films, Klaus Gietinger, anwesend sein.

    Weitere Aufführungstermine: siehe weiter unten!

    Weitere Aufführungstermine:

    Hamburg, Kino Zeise; Mittwoch, 7.12.22, 18 Uhr (m. anschl. Podiumsdiskussion)
    Schorndorf, Kino Kleine Fluchten (Club Manufaktur), Mittwoch, 7.12.22, 19 Uhr
    Esslingen, Kommunales Kino, 8.12.22, 19 Uhr
    Rottenburg, Kino Waldhorn, Sonntag, 11.12.22, 18 Uhr
    Weingarten, Kino Linse, Donnerstag, 15.12.22, 19 Uhr
    Stuttgart, Kino Delphi, Montag, 19.12.22, 18 Uhr (Kino-Karten: https://bit.ly/3UybRVO)
    dito, Donnerstag, 22.12.22, 20 Uhr (Kino-Karten: https://bit.ly/3UybRVO)
    Lindau, Club Vaudeville, Dienstag, 24.1.23

    Nicht entgehen lassen:
    Hier der offizielle Trailer zum Film.
    Und hier ein zweiter.

    siehe auch: https://klimabahn-initiative.de/

    Spenden für das Film-Projekt bitte an:
    Büro für Frieden und Soziales – BFS e.V. / IBAN: DE04 1605 0000 3527 0018 66

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  • 100-Jahre-Kopfbahnhof-Kundgebung abgesagt
    21. Oktober 2022

    Liebe Freundinnen und Freunde des jetzt hundertjährigen Kopfbahnhofs!

    Wir hatten Euch über das letzte Rundmail, auf der Montagsdemo und vielen anderen Wegen, auch kontext berichtete, zu einer Kundgebung am Samstag, den 22. Oktober 16.30 in der Karoline-Kaulla-Passage Nähe Kopfbahnhofgleise eingeladen. Es sollten Jörg Jaekel und Norbert Bongartz vom Festkomitee sprechen, Guntrun Müller-Enßlin sollte moderieren und Musik wäre von Dr. Jay gekommen.

    Diese Anmeldung mussten wir heute nach langem Hin-und Hergezerre zurückziehen:
    Mail an das Amt für Öffentliche Ordnung , heute 11.21h:
    „Sehr geehrte …(AföO).,
    der neu vorgeschlagene Versammlungsort erfüllt den Ihnen erläuterten Zweck der Versammlung nicht. Die Gründe für die Ablehnung des von uns beantragten Versammlungsort überzeugen uns nicht. Das mehrmalige Angebot, über Ihre Ablehnungsgründe in einem Kooperationsgespräch zu sprechen, haben sie abgelehnt.
    Wir ziehen unsere Versammlungsanmeldungen für den 22. Oktober zurück und sagen die Versammlungen ab.
    Mit freundlichen Grüßen, Werner Sauerborn, i.A. Festkomitee 100 Jahre Hauptbahnhof“

    Wir wollten besonders die Reisenden auf die Bedeutung des Baudenkmals und Wahrzeichen der Stadt und auf die ingenieurtechnische Meisterleistung des Gleisvorfelds und der Zuläufe aufmerksam machen.

    Das war den Stuttgart21-Förderern in Stadt, Land und bei der Bahn wohl schon zu viel: Mit bürokratischen Hürden und Vorwänden wurde eine sinnvolle Veranstaltung faktisch verhindert.

    Besondere Kuriosität: Die Stadt interessiert sich einen feuchten Kehricht um mangelhaften Brandschutz und fehlende Entfluchtungsmöglichkeiten ihres Mega-Projekts, das viele Hundert Menschen großen Lebensgefahren aussetzt und blockiert zugleich eine nicht allzu große Versammlung mit Hinweis auf fehlende Entfluchtung bei einem Brand im Kopfbahnhof!

    Auch die Bahn hat die Zusage, auf ihren Flächen im Zusammenhang mit den geplanten historischen Sonderfahrten Tische aufzustellen und historische Abbildungen zu zeigen, kurzfristig zurückgezogen. Sie „feiert“ das 100-Jährige des Bahnhofs, in dem sie Führungen durch das zerstörte Innenleben des Bonatzbaus für 20€ anbietet.

    All das: ein Politikum, auch wegen der Einschränkung des Versammlungsgrundrechts.

    Zum Schluss noch ein Hinweis:
    Gestern endete ein Beitrag zu 100 Jahre Hauptbahnhof in der Stuttgarter Zeitung mit dem Satz: “Wie Hans-Jörg Jäkel betont, „wollen wir uns bei der Festveranstaltung im Rathaus jeder Kritik an Stuttgart 21 enthalten“.”

    Dies ist so nicht gesagt worden. Die Aussage war sinngemäß:  „Wir wollen nicht die Probleme von Stuttgart 21 thematisieren – da würde ein Abend gar nicht reichen – sondern die Qualitäten des Hauptbahnhofs und die Leistungen der Menschen würdigen. Das soll zum Nachdenken anregen, auch über Stuttgart 21.”

    & Gruß von Werner, im Festkomitee

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