Aktuelles

  • Lobau: Mahnwache von Autobahngegnern in Brand gesetzt
    3. Januar 2022

    Vor Weihnachten haben wir noch den Baustopp eines Teilstücks des Lobau-Tunnelprojekts gefeiert. Das war ein Teilerfolg. Die Auseinandersetzung gegen den Bau einer Stadtautobahn durch das Naturschutzgebiet Lobau im Westen von Wien geht weiter.

    Das belegt die neuste Eskalation: Ein Art Mahnwache gegen das Autobahnprojekt wurde in Brand gesetzt.

    Hier die Pressemeldung der Inititiative Lobaubleibt.

    Worum es geht? Mehr dazu hier:
    Homepage der Initiative Lobaubleibt
    Infos
    zur Ini Lobaubleibt

    Vorbildlich übrigens der Internet-Auftritt und die social-media-Präsenz der Lobauer!

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  • Frohe Weihnachten – oben bleiben!
    23. Dezember 2021

    So sah es am Samstagmorgen, dem 18. Dezember 2021 auf der Stuttgarter Königstraße aus:
    Klima-Aktivist*innen der Extinction Rebellion (XR) hatten auf dem Züblin-Kran ein Banner angebracht: “S21 – KLIMAKILLER”.

    Mit dieser Erinnerung an die spektakuläre Aktion grüßen wir Sie herzlich zu Festzeit, wünschen Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Jahreswechsel.

    Auf dass wir auch im neuen Jahr gemeinsam daran arbeiten können, dass wir – oben bleiben!

    Aktionsbündnis-Unterstützerkonto:
    IBAN: DE76 4306 0967 7035 8411 00

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  • PM: Protestaktion von Klimaaktivist*innen gegen Stuttgart 21
    18. Dezember 2021

    (hier als pdf-Datei)

    „S21 – aus der Zeit gefallen“

    Mit diesem Banner, das in der vergangenen Nacht am Ausleger eines Baukrans auf der Stuttgarter Königstraße aufgehängt wurde, haben Aktivisten von Extinction Rebellion (XR) gegen den Weiterbau von Stuttgart 21 protestiert. Das Projekt sei klimapolitisch „aus der Zeit gefallen“ und werde mit seinen sogenannten Ergänzungsprojekten „endgültig zum Klimakiller“, wie es in einer Pressemeldung bzw. auf einem bei der Aktion verteilten Flyer heißt (beides s. Anlage)

    XR ist eine auf öffentlichkeitswirksame Aktionen ausgerichtete Gruppe der Fridays for Future-Bewegung. Der Frust ist groß in der Klimabewegung über die – nach Glasgow und dem Ampel-Koalitionsvertrag – völlig unzureichenden Klima-Maßnahmen der verantwortlichen Politik. Besonders empörend: die Ignoranz gegenüber den Treibhausgasbelastungen durch den Verkehrsbereich. Hier sei der Weiterbau von Stuttgart 21 „nicht kompatibel mit dem Pariser Abkommen (Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen)“, heißt es in dem Flyer. Die Gründe werden aufgezählt.

    Deshalb fordern die Aktivist*innen, „dass das Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 sowie die S21-Ergänzungsprojekte auf ihre Klimaverträglichkeit geprüft und die Bauarbeiten sofort eingestellt werden. Wir unterstützen die Initiative UMSTIEG 21 Plus, die eine klimapolitisch umsetzbare und vermittelbare Alternative zu Stuttgart 21 darstellt. Wir fordern außerdem eine lückenlose Aufarbeitung der Korruptionsvorwürfe gegen Mitarbeiter der Deutschen Bahn.“

    Anlässlich der Banneraktion steht das Thema Ziviler Ungehorsam im Mittelpunkt der
    592. Montagsdemo, die online am 20. Dezember ab 18h auf „Oben-Bleiben-TV“ übertragen wird: https://www.parkschuetzer.de/videos/. Hauptrednerin die Ärztin Dr. Angelika Linckh.

    Kontakt:   Yvonne Sauter (Extinction Rebellion), 0176 411 331 02
    Werner Sauerborn (Aktionsbündnis gegen S21), 0171 320 980 1

     

    Anlagen: Pressemitteilung und Flyer von XR

    Hier das Video von der Aktion.
    Hier Bildmaterial von der Aktion:
    (hier mehr Fotos und in höherer Auflösung – Passwort: KlimakillerS21)

     

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  • PM: Wohnungsbau am Sankt Nimmerleinstag
    15. Dezember 2021

    (hier als pdf-Datei)

    ACHTUNG:
    Demo-Beginn, Donnerstag, 16.12.21, 16 Uhr, NICHT 16.30 Uhr an der Liederhalle!!!

    Stadt gibt Millionen aus, um den letzten S21-„Vorteil“ zu retten

    Am Donnerstag, 16.12. will der Stuttgarter Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung sein „letztes Aufgebot“ beschließen: die Rettung des Wohnungsbaus im Rosensteinviertel. Tom Adler, ehemaliger Stadtrat: „Sämtliche behaupteten Vorzüge von S21 haben sich inzwischen als Täuschung herausgestellt. Als allerletztes positiv aufladbares Argument für ihr faktenresistentes Weiterbauen wird von den S21-Befürwortern der Wohnungsbau angeführt.“

    Damit die Bebauung der durch S21 freiwerdenden Grundstücke wenigstens einige wenige Jahre früher möglich werden soll, hat die Stadt mit der Bahn einen Vertrag ausgehandelt, bei dem sie selbst das volle Kostenrisiko trägt und Ausnahmen vom Artenschutz einplant: Sie will – schneller als die Bahn – die Freimachung der Flächen komplett in Eigenregie vornehmen und bekommt dafür von der Bahn lediglich pauschale Zahlungen von 34 Millionen für Naturschutz und Bodensanierung. Dabei ist absehbar, dass die tatsächlichen Kosten ein Mehrfaches davon betragen werden. Im Gegenzug will sie der Bahn für weitere Jahre mehr als 40 Millionen an Zinsen erlassen, die die DB für verspätete Übergabe des Baufelds hätte entrichten müssen. Und das alles soll still und heimlich in nicht-öffentlicher Sitzung geschehen.

    Ziel des Ganzen ist, die Flächen nicht erst Ende der 2030-er-Jahre bebauen zu können, sondern – wenn wider Erwarten alles reibungslos klappt – „schon“ 2032. Dabei weiß kein Mensch, ob in den 30-ern überhaupt noch Wohnungen in dieser Größenordnung gebraucht werden – Homeoffice verbreitet sich, Büroflächen stehen jetzt schon leer und die Einwohnerzahl auch der Stadt Stuttgart geht konstant zurück. Vor allem: Die zu bebauenden Flächen haben zentrale Bedeutung für die Abkühlung und Durchlüftung des Stadtklimas, wie der heutige grüne Baubürgermeister Peter Pätzold auf der Geißler’schen „Schlichtung“ eindrucksvoll darlegte. Bündnissprecher Martin Poguntke: „Wieder zeigt sich, dass S21 kein Bahnverkehrs-, sondern ein Immobilienprojekt ist, das lediglich den Bahnverkehr in Mitleidenschaft zieht. Die Bebauung des Rosensteinareals ist ein klimapolitisches NoGo.“

    Demo gegen Klima-Ignoranz
    und den heimlichen Ausverkauf der Stadt
    am Donnerstag, 16.12.21 um 16(!) Uhr, NICHT 16.30 Uhr
    vor der Stuttgarter Liederhalle.

    Kontakt: Martin Poguntke 0151/403 602 56, Werner Sauerborn 0171 320 980 1

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